Photothermie (auch PVT-Technologie) kombiniert Photovoltaik und Solarthermie in einem einzigen Hybridmodul und erzeugt gleichzeitig Strom und Wärme.
Der Gesamtwirkungsgrad liegt bei bis zu 80 % – deutlich höher als bei getrennten Systemen auf gleicher Fläche.
Ein komplettes PVT-System für ein Einfamilienhaus kostet zwischen 35.000 und 55.000 € (inkl. Wärmepumpe, Speicher, Installation). Einzelne Module liegen bei 400–700 € pro Stück.
Die KfW-Heizungsförderung (BEG-EM) bezuschusst PVT als Umfeldmaßnahme zur Wärmepumpe mit 30–70 % der förderfähigen Kosten (max. 30.000 €). Für die PV-Anlagenteile kann zusätzlich die 0 %-Mehrwertsteuer gelten.
Die Amortisation liegt je nach Förderhöhe bei 5–15 Jahren. Die Lebensdauer beträgt 20–30 Jahre.
Besonders wirtschaftlich ist die Kombination mit einer Wärmepumpe: PVT-Module liefern sowohl Strom für den Betrieb als auch Wärme als Quellentemperatur.
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Was ist Photothermie und wie funktioniert sie?
Photothermie vereint Photovoltaik und Solarthermie in einem einzigen Modul. Statt zwei getrennte Systeme auf dem Dach zu installieren, erzeugt ein sogenanntes PVT-Modul (Photovoltaik-Thermie-Modul) gleichzeitig Strom und Wärme aus Sonnenenergie.
Die Photovoltaikzellen wandeln Sonnenlicht in elektrischen Strom um. Gleichzeitig absorbiert eine thermische Schicht auf der Rückseite des Moduls die entstehende Abwärme. Diese Wärme wird über eine zirkulierende Solarflüssigkeit in einen Wärmespeicher geleitet.
Der Clou: Beide Technologien profitieren voneinander. Die Wärmeabfuhr kühlt die Photovoltaikzellen – und kühlere Zellen arbeiten effizienter. So erreichen PVT-Module einen Gesamtwirkungsgrad von bis zu 80 %, während reine PV-Module bei etwa 20–22 % liegen.
Das Ergebnis ist eine optimale Flächennutzung. Gerade bei begrenzter Dachfläche bietet Photothermie eine platzsparende Alternative zu zwei separaten Anlagen. Das macht die Technologie besonders interessant für Einfamilienhäuser und Mehrparteienhäuser.
Aufbau einer Photothermie-Anlage
Ein PVT-System besteht aus fünf Kernkomponenten. Jede erfüllt eine spezifische Funktion im Zusammenspiel von Strom- und Wärmeerzeugung.
PVT-Hybridmodul
Das Herzstück der Anlage. Die obere Schicht besteht aus Photovoltaikzellen, die Sonnenlicht in Strom umwandeln. Auf der Rückseite befindet sich ein thermischer Absorber, der die Wärme des Moduls aufnimmt. Je nach Bauweise unterscheidet man zwischen abgedeckten Modulen (Fokus Wärme) und nicht abgedeckten Modulen (Fokus Strom).
Wechselrichter
Der Wechselrichter wandelt Gleichstrom in Wechselstrom um. Ohne ihn könnte der erzeugte Solarstrom nicht für Haushaltsgeräte genutzt oder ins Netz eingespeist werden. Weitere Grundlagen finden Sie im Photovoltaik-Lexikon.
Wärmespeicher (Pufferspeicher)
Der Pufferspeicher sammelt die gewonnene Wärme. Die Solarflüssigkeit überträgt die thermische Energie auf das Speicherwasser, das für Heizung und Warmwasserbereitung bereitsteht.
Stromspeicher (optional)
Ein Batteriespeicher erhöht den Eigenverbrauch. Überschüssiger Solarstrom wird zwischengespeichert und steht abends oder nachts zur Verfügung. Mehr dazu erfahren Sie unter PV-Speicher 5 kWh.
Unterkonstruktion und Verrohrung
Die Unterkonstruktion trägt die Module auf dem Dach. Hinzu kommt die Verrohrung des hydraulischen Kreislaufs, über den die Solarflüssigkeit zwischen Modulen und Speicher zirkuliert. Details zur Dachmontage finden Sie auf unserer Seite Photovoltaik-Montage.
Photothermie Kosten für ein Einfamilienhaus
Die Gesamtkosten für ein PVT-System liegen zwischen 35.000 und 55.000 €. Dieser Betrag umfasst Module, Wärmepumpe, Speicher, Wechselrichter, Unterkonstruktion und Installation. Die folgende Tabelle zeigt eine typische Kostenaufstellung.
| Komponente | Kosten (€) | Hinweis |
|---|---|---|
| PVT-Module (8 Stück) | 3.200–5.600 | 400–700 € pro Modul |
| Wärmepumpe | 12.000–18.000 | Luft-Wasser oder Sole-Wasser |
| Pufferspeicher | 1.000–2.500 | 300–500 Liter |
| Stromspeicher (optional) | 4.000–8.000 | 5–10 kWh Kapazität |
| Wechselrichter + Unterkonstruktion | 2.000–3.500 | Inkl. Verkabelung |
| Installation + Inbetriebnahme | 5.000–8.000 | Je nach Komplexität |
| Gesamtkosten | 35.000–55.000 | Vor Förderung |
Die reinen Modulkosten für PVT liegen mit 350–400 €/m² zwar höher als bei reiner Photovoltaik, aber günstiger als separate Solarthermie-Kollektoren. Entscheidend sind die Systemkosten inklusive Wärmepumpe – nicht der Einzelmodulpreis. Vergleichen Sie daher immer Komplettangebote. Mehr zu den Kosten einer Solaranlage pro m² erfahren Sie in unserem Ratgeber.
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Förderung für Photothermie-Anlagen
PVT-Module werden in Deutschland staatlich gefördert. Da sie als Umfeldmaßnahme zur Wärmepumpe gelten, profitieren Sie von der KfW-Heizungsförderung im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG-EM).
KfW-Heizungsförderung (BEG-EM)
Der Grundzuschuss beträgt 30 % der förderfähigen Kosten. Darüber hinaus gibt es folgende Boni: einen Heizungs-Tausch-Bonus von 10 % beim Austausch alter Gas-, Öl- oder Kohleheizungen, einen Speed-Bonus von bis zu 25 % sowie einen einkommensabhängigen Bonus von 30 %. Die maximale Förderquote ist auf 70 % gedeckelt.
Die förderfähigen Kosten sind auf 30.000 € begrenzt. Daraus ergibt sich ein möglicher Zuschuss von 9.000 bis maximal 21.000 €. Der PV-Anteil der Module wird separat berechnet: Pro kWp elektrischer Leistung werden 1.500 € vom Kaufpreis abgezogen. Nur die verbleibende Differenz ist förderfähig.
Nullsteuer-Regelung (0 % MwSt.)
Für die PV-Anlagenteile und wesentliche Komponenten kann der Nullsteuersatz gelten. Laut Bundesfinanzministerium fallen PVT-Hybridmodule grundsätzlich unter die Regelung. Bei der Rechnungsstellung sollte der Installateur die Aufteilung zwischen PV- und thermischem Anteil steuerlich korrekt ausweisen.
Einspeisevergütung
Für den ins Netz eingespeisten Strom erhalten Sie eine Vergütung. Für Anlagen bis 10 kWp (Gebäude) bei Inbetriebnahme vom 01.02. bis 31.07.2026 gelten 7,78 ct/kWh (Teileinspeisung) bzw. 12,34 ct/kWh (Volleinspeisung). Die Sätze sinken halbjährlich. Alle Details finden Sie auf unserer Seite zur Einspeisevergütung.
Beantragen Sie die KfW-Förderung vor der Vergabe von Liefer- und Leistungsverträgen. Ein nachträglicher Antrag ist ausgeschlossen. Lassen Sie sich vorab von einem zertifizierten Energieberater beraten – dieser kann Ihnen helfen, die maximale Fördersumme auszuschöpfen. Weitere Fördermöglichkeiten finden Sie unter Photovoltaik-Förderung und Wärmepumpen-Förderung.
Vorteile und Nachteile von PVT-Modulen
Photothermie bietet zahlreiche Vorteile, hat aber auch Einschränkungen. Die folgende Übersicht hilft Ihnen bei der Einschätzung, ob sich die Technologie für Ihr Gebäude eignet.
✅ Vorteile
- Effiziente Flächennutzung: Ein Modul erzeugt Strom und Wärme – ideal bei begrenzter Dachfläche.
- Hoher Gesamtwirkungsgrad: Bis zu 80 % durch die Doppelnutzung der Sonnenenergie.
- Höhere PV-Effizienz: Die Wärmeabfuhr kühlt die Solarzellen und steigert deren Stromertrag.
- Attraktive Förderung: KfW-Zuschüsse von 30–70 % plus Nullsteuer-Regelung senken die Investitionskosten erheblich.
- Umweltfreundlich: Reduziert CO₂-Emissionen und macht unabhängiger von fossilen Brennstoffen.
- Synergie mit Wärmepumpe: PVT-Module liefern Strom und Wärme für die Wärmepumpe und steigern deren Effizienz.
❌ Nachteile
- Höhere Anschaffungskosten: Das Gesamtsystem ist teurer als eine reine PV-Anlage gleicher Leistung.
- Komplexere Installation: Zwei Technologien in einem Modul erfordern spezialisierte Fachkräfte.
- Geringere Einzelleistung: Die elektrische Leistung pro m² liegt mit ca. 190 Wp unter reiner PV (ca. 260 Wp/m²).
- Saisonale Schwankungen: Im Winter ist der Wärmeertrag deutlich geringer als im Sommer.
- Begrenzte Herstellerauswahl: Der Markt für PVT-Module ist noch kleiner als für reine PV oder Solarthermie.
- Kombinierte Abhängigkeit: Ein Defekt in einer Komponente kann die Gesamtleistung beeinträchtigen.
Leistung und Ertrag von Photothermie-Modulen
Moderne PVT-Module erreichen eine elektrische Leistung von 250 bis 450 Watt. Die meisten aktuellen Modelle liegen bei etwa 375–450 Wp. Der tatsächliche Tagesertrag schwankt stark je nach Standort, Jahreszeit und Ausrichtung – aussagekräftiger ist der spezifische Jahresertrag (kWh/kWp), der sich über eine Simulation ermitteln lässt.
Warmwasserleistung
Der Warmwasserertrag hängt stark von Modulfläche, Einstrahlung, Systemtemperaturen und Speicherauslegung ab. Im Sommer kann ein PVT-System einen Großteil des Warmwasserbedarfs decken. Im Winter sinkt der Ertrag deutlich – eine Wärmepumpe oder Zusatzheizung gleicht die Differenz aus.
Über das Jahr gerechnet deckt eine Photothermie-Anlage rund 40–60 % des Warmwasserbedarfs. In Kombination mit einer Wärmepumpe steigt dieser Anteil erheblich, da die Wärmepumpe die geringere Winterwärme effizient verstärkt.
Die tatsächliche Leistung hängt von mehreren Faktoren ab: Standort, Dachneigung, Ausrichtung, Verschattung und Modultyp. Berechnen Sie Ihren individuellen Ertrag mit unserem PV-Ertragsrechner. Mehr zum Thema Dachneigung erfahren Sie unter Photovoltaik-Neigungswinkel.
Photothermie und Wärmepumpe – die ideale Kombination
Die Kombination von PVT-Modulen und Wärmepumpe ist besonders wirtschaftlich. Die Module liefern einerseits Strom für den Betrieb der Wärmepumpe. Andererseits stellt die thermische Schicht eine höhere Quellentemperatur bereit, wodurch die Wärmepumpe effizienter arbeitet.
Das Ergebnis: niedrigerer Stromverbrauch und eine höhere Jahresarbeitszahl. PVT-Module können – je nach Auslegung und PVT-Typ – die Quellentemperatur gegenüber reiner Außenluft anheben. Wie stark der Effekt ausfällt, hängt vom System (Modultyp, Hydraulik, Speicher, Wärmepumpentyp) ab. Das senkt die Betriebskosten spürbar.
Im Sommer nutzen Sie die überschüssige Wärme für Warmwasser. Im Winter verstärkt die Wärmepumpe die geringere Sonnenwärme effizient. Diese Hybridlösung bietet nicht nur ökologische Vorteile, sondern macht Sie unabhängiger von externen Energieversorgern.
PVT-Module eignen sich für alle gängigen Wärmepumpen-Typen – egal ob Luft-Wasser, Sole-Wasser oder Wasser-Wasser. Besonders effizient ist die Kombination mit einer Erdwärmepumpe, da die PVT-Module als zusätzliche Wärmequelle dienen. Vergleichen Sie verschiedene Wärmepumpen-Angebote, um das optimale System zu finden.
Wann rechnet sich eine Photothermie-Anlage?
Die Amortisation liegt typischerweise bei 5–15 Jahren. Die große Spanne ergibt sich aus den individuellen Faktoren: Förderhöhe, Energiepreise, Standort und Nutzungsverhalten.
Ein Rechenbeispiel: Bei Gesamtkosten von 45.000 € und einer maximalen Förderung von 21.000 € verbleiben Eigenkosten von 24.000 €. Spart die Anlage jährlich 2.500–3.000 € an Strom- und Heizkosten, amortisiert sie sich in 8–10 Jahren.
Nach der Amortisation sparen Sie jahrelang bares Geld. Mit einer Lebensdauer von 20–30 Jahren profitieren Sie nach dem Break-even noch 10–20 Jahre von kostenlosen Erträgen. Bei steigenden Energiepreisen verkürzt sich die Amortisationszeit zusätzlich.
Ob sich eine PV-Anlage für Sie lohnt, hängt von Ihrem individuellen Energiebedarf ab. Lesen Sie dazu unseren Ratgeber Lohnt sich Photovoltaik? und berechnen Sie Ihre PV-Anlage Rendite.
Photothermie-Anbieter und Hersteller
Der Markt für PVT-Module wächst stetig. Inzwischen bieten mehrere namhafte Hersteller leistungsfähige Hybridmodule an. Bei der Wahl des Anbieters sollten Sie auf Zertifizierungen, Garantiebedingungen und die Kompatibilität mit Ihrer geplanten Wärmepumpe achten.
| Hersteller | Schwerpunkt | Besonderheit |
|---|---|---|
| Sunmaxx PVT | Hochleistungs-PVT | Spezialisiert auf Wärmepumpen-Systeme, Vertrieb über Wagner Solar |
| Triple Solar | PVT für Wärmepumpen | M3-Modul mit 375–450 Wp, entwickelt für Wärmepumpen-Kombination |
| Consolar | Hybridkollektoren | Langjährige Erfahrung mit solarthermischen Systemen |
| Viessmann | Heiz- und Solartechnologie | Breites Portfolio inkl. Hybridlösungen |
| Greenonetec | Solarthermie-Kollektoren | Einer der größten Kollektorhersteller weltweit (Österreich) |
| Savosolar | Hocheffiziente Kollektoren | MPE-Absorber-Technologie für hohe Wärmeerträge |
Der Kauf erfolgt in der Regel über zertifizierte Fachpartner. Direktverkauf an Privatkunden bieten die meisten Hersteller nicht an. Lassen Sie sich von einem Solarteur in Ihrer Region beraten – passende Photovoltaik-Anbieter finden Sie in unserem Vergleich.
Wartung einer Photothermie-Anlage
Eine jährliche Wartung ist empfehlenswert. Idealerweise lassen Sie die Anlage im Frühling oder Herbst von einem Fachbetrieb prüfen, um die volle Leistungsfähigkeit sicherzustellen.
Die Wartung umfasst mehrere Bereiche: Prüfung der Solarflüssigkeit auf Frostschutz und pH-Wert, Kontrolle der Dichtungen und Anschlüsse, Sichtprüfung der Module auf Verschmutzung oder Beschädigung sowie eine Funktionsprüfung der elektrischen Komponenten.
Der Aufwand ist vergleichbar mit einer klassischen Solaranlage. Die Kosten für eine professionelle Wartung liegen bei ca. 150–250 € pro Jahr. Gemessen an der Lebensdauer von 20–30 Jahren ist das eine überschaubare Investition. Mehr Details finden Sie auf unserer Seite Lebensdauer von Solarmodulen und Speichern.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist Photothermie?
Photothermie bezeichnet die Kombination von Photovoltaik und Solarthermie in einem einzigen Hybridmodul (PVT-Modul). Das System erzeugt gleichzeitig Strom und Wärme aus Sonnenenergie und erreicht so einen Gesamtwirkungsgrad von bis zu 80 %.
Was kostet eine Photothermie-Anlage für ein Einfamilienhaus?
Ein komplettes PVT-System inklusive Wärmepumpe, Speicher und Installation kostet zwischen 35.000 und 55.000 €. Einzelne PVT-Module liegen bei 400–700 € pro Stück. Die tatsächlichen Kosten hängen von der Anlagengröße, dem Hersteller und den regionalen Installationskosten ab.
Welche Förderung gibt es für PVT-Module?
PVT-Module werden über die KfW-Heizungsförderung (BEG-EM) mit 30–70 % der förderfähigen Kosten bezuschusst, wenn sie als Umfeldmaßnahme einer Wärmepumpe dienen. Die maximal förderfähigen Kosten liegen bei 30.000 €. Für die PV-Anlagenteile kann zusätzlich der Nullsteuersatz (0 % MwSt.) gelten.
Lohnt sich eine Photothermie-Anlage mit Wärmepumpe?
Ja, besonders bei ganzjährig hohem Wärmebedarf. Die PVT-Module liefern Strom für den Betrieb der Wärmepumpe und erhöhen die Quellentemperatur. Das senkt den Energieverbrauch und steigert die Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe. Die Kombination ist vor allem bei Neubauten und energetischen Sanierungen wirtschaftlich.
Wie lange hält eine Photothermie-Anlage?
Photothermie-Anlagen haben eine Lebensdauer von 20–30 Jahren. Die Amortisation erfolgt je nach Förderhöhe und Energieeinsparung typischerweise nach 5–15 Jahren. Nach dem Break-even erzeugen Sie noch über ein Jahrzehnt kostenlose Energie.
Müssen Photothermie-Anlagen gewartet werden?
Ja, eine jährliche Wartung ist empfehlenswert – idealerweise im Frühling oder Herbst. Dabei werden Solarflüssigkeit, Dichtungen, Wärmetauscher und elektrische Komponenten geprüft. Die Wartungskosten liegen bei etwa 150–250 € pro Jahr.
Was ist der Unterschied zwischen abgedeckten und nicht abgedeckten PVT-Modulen?
Abgedeckte PVT-Module haben eine zusätzliche Glasscheibe über den Solarzellen und sind auf hohe Wärmeerträge ausgelegt. Nicht abgedeckte Module verzichten auf diese Abdeckung und erzielen dafür einen höheren Stromertrag. Die Wahl hängt davon ab, ob Wärme oder Strom für Sie prioritär ist.
Fazit
Photothermie ist eine zukunftsfähige Technologie mit klarem Mehrwert. Die Kombination von Strom- und Wärmeerzeugung in einem Modul maximiert die Energieausbeute und spart wertvolle Dachfläche.
Die anfänglich höheren Kosten relativieren sich schnell. Dank KfW-Förderung von bis zu 70 %, Nullsteuer-Regelung und Einspeisevergütung reduziert sich die Eigeninvestition erheblich. Steuerliche Vorteile erfahren Sie unter PV-Anlage Steuer.
Besonders die Kombination mit einer Wärmepumpe macht Photothermie wirtschaftlich attraktiv. Die doppelte Nutzung der Sonnenenergie senkt Heizkosten, reduziert CO₂-Emissionen und macht Sie unabhängiger von fossilen Brennstoffen und steigenden Energiepreisen.
Für wen eignet sich Photothermie besonders? Neubauten, energetische Sanierungen, Gebäude mit ganzjährig hohem Wärmebedarf und Häuser mit begrenzter Dachfläche profitieren am meisten. Aber auch klassische Einfamilienhäuser können von der Technologie profitieren – vorausgesetzt, das System ist richtig dimensioniert.
Unsere Empfehlung: Holen Sie mindestens drei Angebote ein. Berechnen Sie vorab Ihren Bedarf mit unserem Solarrechner.
Hinweis: Solar.red steht in keiner geschäftlichen Verbindung oder Kooperation mit den hier genannten Herstellern oder Unternehmen. Alle Angaben zu Preisen und technischen Daten basieren auf öffentlich zugänglichen Informationen und Herstellerangaben (Stand: März 2026). Preise sind Richtwerte ohne Installation und können je nach Händler und Region variieren. Angaben zu Wirkungsgraden, Förderquoten und Lebensdauer beruhen auf Herstellerangaben und können je nach Nutzungsprofil abweichen. Für verbindliche Angebote und technische Beratung wenden Sie sich bitte an einen zertifizierten Fachhändler. Dieser Artikel dient ausschließlich der unabhängigen Information.
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