Photovoltaikanlagen sind eine grundlegende Investition fĂŒr jeden, der seine Stromkosten dauerhaft senken möchte jedoch auch fĂŒr all jene, welche eine UnabhĂ€ngigkeit von ihrem Stromanbieter erreichen möchten und denen der Umweltschutz am Herzen liegt. Daneben lohnen sie sich auch fĂŒr jede, die auf der Suche nach einer lohnenswerten Geldanlage sind und welche eine Wertsteigerung fĂŒr ihre Immobilie erreichen wollen. Entscheidend fĂŒr die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaikanlage ist jedoch ein möglichst hoher Eigenverbrauch. Mit einem Photovoltaik Rechner lĂ€sst sich genau bestimmen, wie wirtschaftlich eine Photovoltaikanlage fĂŒr den Investor ist.

Schritt 1

Im ersten Schritt des Solarrechner sollte der Nutzer sich entscheiden, wie der den Solarstrom nutzen möchte. Zur Auswahl steht im Solarrechner die Netzseinspeisung, der Eigenverbrauch oder die Kombination von Netzeinspeisung und dem Eigenverbrauch. Bei der Netzeinspeisung kann es sich um eine Volleinspeisung handeln oder um eine Überschusseinspeisung. Bei der Volleinspeisung wird der erzeugte Strom komplett ins öffentliche Netz eingespeist. Die Energie, welche fĂŒr den eigenen Verbrauch bestimmt ist, muss im Anschluss wieder gekauft werden.
Bei der Überschusseinspeisung wird der Strom, welcher nicht fĂŒr den eigenen Stromverbrauch verwendet wird, in das öffentliche Netz eingespeist.
Die EinspeisevergĂŒtung liegt hier bei 12,20 Cent pro Kilowattstunde bei Anlagen mit einer GrĂ¶ĂŸe von 10 kwp. Anlagen, welche grĂ¶ĂŸer sind, erhalten eine geringere VergĂŒtung. Bei Anlagen zwsichen 10 und 40 kWp liegt die EinspeisevergĂŒtung bei 11,87 Cent je Kilowattstunde und bei Anlagen zwischen 40 bis 100 kWp liegt sie bei 10,61 Cent je Kilowattstunde. Diese EinspeisevergĂŒtungen gelten fĂŒr alle Anlagen, welche auf DĂ€chern oder an LĂ€rmschutzwĂ€nden installiert wurden.
FĂŒr Anlagen, welche auf FreiflĂ€chen installiert werden, gelten andere EinspeisevergĂŒtungen. Die Höhe bei diesen liegt bei 8,44 Cent pro Kilowattstunde bei Anlagen, welche eine Außenleistung von 100 kWp nicht ĂŒberschreiten. Bei Anlagen grĂ¶ĂŸer als 100 kWp Leistung wird eine MarktprĂ€mie als Förderung gezahlt. HierfĂŒr ist jedoch ein Direktvermarkter fĂŒr die Vermarktung des eingespeisten Stroms notwendig.

Schritt 2

Im zweiten Schritt wird bestimmt, wofĂŒr die Solaranlage verwendet wird. Hierbei kann es sich um einen Privathaushalt handeln, um ein Gewerbe oder Sonstiges.

Schritt 3

Im nÀchsten Schritt wird ausgewÀhlt, wann der erzeugte Strom verwendet werden soll wie
beispielsweise nur ĂŒber den Tag verteilt oder nur Morgens oder Abends oder am Wochenende.

Schritt 4

Im vierten Schritt des Solarrechner ist es wichtig zu bestimmen, , ob der Strom fĂŒr eine oder zwei Personen genutzt werden soll, von 3 bis 5 Personen oder mehr als 5 Personen.

Schritt 5

Wichtig fĂŒr die genaue Bestimmung mit dem Solarrechner ist, ob die Solaranlage auf dem Dach montiert werden soll oder auf einer FreilandflĂ€che.
Bei der Dachmontage ist es fĂŒr den Pholtovoltaik Rechner wichtig, ob es sich dabei um ein Satteldach handelt, um ein Pultdach oder ein Flachdach.
Dabei wird die Dachneigung in Grad ermittelt. Bei der Eingabe sind zwei Variablen ausreichend. Hierbei muss es sich um eine Maßeinheit handeln wie Meter oder Zentimeter. Hierbei muss auch nicht von der Mitte des Daches bis zur Spitze gemessen werden sondern ein kleiner Ausschnitt reicht bereits aus. Wichtig ist lediglich, das ein rechter Winkel eingehalten wird.

Schritt 6

FĂŒr die weitere Berechnung mit dem Solarrechner muss angegeben werden, welche Verschattung auf dem Dach vorhanden ist. Eine Verschattung kann durch umliegende BĂ€ume stattfinden oder GebĂ€ude, welche höher sind als das GebĂ€ude, auf dem die Photovoltaikanlage montiert werden soll. Durch eine Verschattung können die ErtrĂ€ge einer Solaranlage sinken. Die Verschattung auf einem Solarmodul kann laut Photovoltaik Rechner bei einem Ertragsverlust von bis zu zehn Prozent liegen.

Schritt 7

Auch das geplante Finanzierungsmodell hat einen Einfluss auf die Kostenermittlung fĂŒr die Solaranlage beim Solarrechner. Eine Solaranlage kann sowohl gemietet als auch gekauft werden.
Beim Mieten einer Photovoltaikanlage hat man den Vorteil, das die meist hohen Investitionskosten nicht anfallen. Diese Kosten werden durch den Photovoltaikanbieter ĂŒbernommen. Dieser erhĂ€lt neben einem monatlichen Mietpreis hierfĂŒr auch eine einmalige Service-Pauschale. Zu seinen Aufgaben gehört auch die Wartung der Anlage und die Abrechnung.
Das Mieten einer Photovoltaikanlage kann auch ĂŒber eine Leasinggesellschaft geschehen. Hierbei handelt es sich um das Photovoltaik-Leasing. Die Leasinggesellschaft als EigentĂŒmer installiert die jeweils ausgewĂ€hlte Anlage auf dem Dach und ĂŒberlĂ€sst sie zur freien Nutzung gegen ein monatliches Entgelt. Ähnlich dem Mietkauf kann die Anlage zu einem spĂ€teren Zeitpunkt auch gekauft werden.
Bei der Finanzierung kann zudem eine staatliche Förderung genutzt werden, welche ebenfalls bei der Berechnung eine Rolle spielt. Förderungen werden vergeben von der Kreditanstalt fĂŒr Wiederaufbau jedoch nur fĂŒr den Kauf von neuen Photovoltaikanlagen. Von Bedeutung sind hierbei die Programme 270 und 275. Im Programm 270 der KfW werden zinsgĂŒnstige Darlehen geboten mit einem effektiven Jahreszins ab 1,05 Prozent. Diese Zinsbindung kann bis zu einem Zeitraum von 20 Jahren gewĂ€hlt werden. Gefördert werden mit diesem Programm jedoch nur Unternehmen.
Im KfW-Programm 275 wird ebenfalls ein Zinssatz von 1,05 Prozent geboten. Das Programm 275 ist gedacht fĂŒr Privatpersonen, fĂŒr Freiberufler oder auch fĂŒr gemeinnĂŒtzige Organisationen. Jedoch wird dieser zinsgĂŒnstige Kredit nur im Zusammenhang mit einem Batteriespeicher gewĂ€hrt oder nur dann, wenn ein Batteriespeicher nachgerĂŒstet wird. Zu diesem Zweck bietet das Programm 275 attraktive TilgungszuschĂŒsse.
In vielen BundeslĂ€ndern werden jedoch auch durch die jeweiligen Kommunen spezielle Förderprogramme angeboten. Welche Förderung angeboten wird, kann bei der zustĂ€ndigen Kommune angefragt werden. Beachten sollten man, das jede Förderung eigene AnsprĂŒche an die Betreiber der Photovoltaikanlage stellt.
FĂŒr Anlagen mit einer Kaufsumme von mehr als 100 000 Euro werden zudem mit dem Solarkredig der Umweltbank gefördert.

Schritt 8

Im nĂ€chsten Schritt wird die Postleitzahl benötigt, in welcher die Solaranlage genutzt werden soll. Ist dies geschehen, werden die passenden Anbieter aus der Region gesucht. Auch diese haben einen Einfluss auf die Berechnung mit dem Photovoltaik Rechner. Beim Finden von mehreren Anbietern im Photovoltaik Rechner kann man sich nach Eingabe des Vor- und Nachnamens sowie nach Eingabe einer gĂŒltigen Email-Adresse die Angebote zuschicken lassen und miteinander vergleichen. Die Angebote sind natĂŒrlich kostenlos und unverbindlich.

Sie möchten eine große Solaranlage (mehr als 80 KW) oder einen Solarpark realisieren dann freuen wir uns auf Ihren Kontakt.