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Wärmepumpe im Altbau 2026: Kosten, Förderung, Anbieter & Technik
Zusammenfassung

Eine Wärmepumpe im Altbau ist 2026 technisch ausgereift und wirtschaftlich attraktiv. Moderne Hochtemperatur-Wärmepumpen mit R290-Kältemittel erreichen Vorlauftemperaturen bis 75 °C und arbeiten zuverlässig mit bestehenden Heizkörpern – eine Fußbodenheizung ist nicht erforderlich. Die Kosten liegen bei 15.000–40.000 EUR (Luft-Wasser), nach KfW-Förderung von bis zu 70 % (max. 21.000 EUR Zuschuss) ab ca. 9.000 EUR (bei Maximalförderung). Ab 2026 gelten verschärfte Schallanforderungen für die Förderfähigkeit. Eine Langzeitstudie des Fraunhofer ISE bestätigt JAZ-Werte von 2,6–5,4 in Bestandsgebäuden. Die Kombination mit Photovoltaik erhöht laut Fraunhofer ISE die Eigenversorgung deutlich. Führende Hersteller sind Vaillant (aroTHERM plus, R290), Viessmann (Vitocal 250-A), Bosch (Compress R290-Serie), Stiebel Eltron (wpnext WPL-A) und NIBE (S-Serie).

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Beste Anbieter für Wärmepumpen im Altbau 2026

R290 (Propan) dominiert den Markt 2026. Nahezu alle führenden Hersteller bieten Modelle mit diesem natürlichen Kältemittel an. Das sichert Förderfähigkeit und Zukunftssicherheit.

Tabelle seitlich scrollen
Übersicht der führenden Wärmepumpen-Hersteller für den Altbau (Stand Februar 2026, lt. Herstellerangaben)
Hersteller Top-Modell Altbau Kältemittel Max. Vorlauf Besonderheit
Vaillant aroTHERM plus R290 75 °C Natürliches Kältemittel, hohe Vorlauftemperatur
Viessmann Vitocal 250-A R290 70 °C Advanced Acoustic Design, extrem leise
Bosch Compress R290-Serie R290 75 °C Smart-Home-Integration, JAZ über 4,5
Stiebel Eltron wpnext WPL-A Plus R290 75 °C Erfüllt neue Schallschutz-Regeln 2026
NIBE S2125 R290 70 °C Nordisch optimiert, extrem langlebig
Buderus Logatherm WLW186i AR R290 70 °C Sehr leiser Betrieb, hohe Effizienz
Daikin Altherma 3 R-32 65 °C Inverter-Technologie, ohne Heizstab
Panasonic T-CAP Aquarea R290 75 °C Volle Heizleistung bis -20 °C
Mitsubishi Zubadan R-32 65 °C Konstante Leistung bis -25 °C, kompakt
Wolf CHA Monoblock R290 70 °C Vorkonfiguriert für schnelle Installation
Brötje BLW Mono.1 R290 70 °C Speziell für Heizungstausch konzipiert
Weishaupt Biblock WWP LS R290 70 °C Qualität aus Deutschland, 5 Jahre Garantie

Ausführlicher Vergleich mit COP-Werten und Schallpegeln in unserem Wärmepumpen-Test & Vergleich 2026.

💡 Tipp: R290 ist zukunftssicher – jetzt Extra-Förderung sichern

R290 (Propan) bringt 5 % Extra-Förderung. Die EU-F-Gase-Verordnung treibt den Ausstieg aus synthetischen Kältemitteln voran. R290 dürfte mittelfristig Voraussetzung für die Förderung werden.

Was ist eine Wärmepumpe für den Altbau und wie funktioniert sie?

Eine Wärmepumpe nutzt Umweltwärme aus Luft, Erde oder Wasser und bringt sie auf ein höheres Temperaturniveau – Ihr Haus wird damit beheizt. Das Prinzip funktioniert wie ein umgekehrter Kühlschrank.

Der Kreislauf in drei Schritten: Ein Kältemittel nimmt Umgebungswärme auf und verdampft. Ein elektrischer Kompressor verdichtet das Gas – die Temperatur steigt stark an. Ein Wärmetauscher gibt die Wärme ans Heizsystem ab.

75 °C
Max. Vorlauftemperatur (R290)
3–4
JAZ im Altbau (typisch)
50 %
CO₂-Einsparung vs. Gas
70 %
Max. Förderung 2026

Auch im Altbau arbeiten moderne Hochtemperatur-Wärmepumpen zuverlässig. Bis 75 °C Vorlauf versorgen sie bestehende Heizkörper – Fußbodenheizung ist nicht nötig. Optimal bei 45–55 °C.

Die Effizienz ist wissenschaftlich belegt: Mit einer JAZ von 3–4 entstehen aus 1 kWh Strom 3–4 kWh Wärme. Eine Langzeitstudie des Fraunhofer ISE an 77 Bestandsgebäuden bestätigt JAZ-Werte von 2,6–5,4.

Neuerungen 2026: Schallschutz, R290 & Förder-Update

2026 bringt wichtige Änderungen für den Wärmepumpenmarkt. Wer einen Heizungstausch plant, sollte die folgenden Neuerungen kennen.

Verschärfte Schallschutz-Anforderungen

Seit dem 1. Januar 2026 gelten strengere Geräuschgrenzwerte. Die zulässigen Schallleistungspegel wurden gegenüber 2025 nochmals abgesenkt. Viele ältere oder kompaktere Modelle fallen damit aus der Förderung.

Die Grenzwerte hängen von Leistungsklasse und Aufstellort ab. Prüfen Sie die konkreten Werte mit Herstellerdaten und Fachbetrieb.

R290 (Propan) wird zum Standard

R290 hat sich 2026 als Marktstandard durchgesetzt. Fast alle Hersteller haben umgestellt. Das Treibhauspotenzial (GWP) liegt bei nur 0,02 – gegenüber über 2.000 bei R410A.

Die EU-F-Gase-Verordnung regelt den Ausstieg aus synthetischen Kältemitteln. R290 dürfte mittelfristig Fördervoraussetzung werden – aktuelle Bedingungen stets bei KfW/BAFA prüfen.

GEG-Reform: Das „Gebäudemodernisierungsgesetz"

Die Bundesregierung plant die Weiterentwicklung des GEG. Die konkrete Ausgestaltung steht noch aus. Die Förderung von bis zu 70 % bleibt mindestens für H1 2026 bestehen.

Der Geschwindigkeitsbonus von 20 % gilt noch bis 2028. Aktuelle Bedingungen bei der KfW (Programm 458) prüfen.

Jan 2026 Verschärfte Schallschutz-Grenzwerte für förderfähige Wärmepumpen in Kraft
H1 2026 KfW-Förderung bis 70 % bleibt bestehen, GEG-Reform wird erwartet
2028 Geschwindigkeitsbonus sinkt schrittweise, natürliche Kältemittel voraussichtlich Fördervoraussetzung
2029 Klimageschwindigkeitsbonus wird weiter reduziert
2045 Deutschland soll klimaneutral sein – Wärmepumpen als Schlüsseltechnologie
📊 Marktentwicklung 2025/2026

139.000 Wärmepumpen im H1 2025 verkauft – erstmals mehr als Gasheizungen (Quelle: BWP). 82 % aller KfW-Förderanträge betrafen Wärmepumpen. Im Dezember 2025 gingen über 41.000 Anträge ein – Rekordmonat.

Welche Wärmepumpenarten eignen sich für Altbauten?

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Vergleich der Wärmepumpenarten für den Altbau (lt. Herstellerangaben und Branchendaten)
Wärmepumpenart Vorteile Nachteile JAZ Altbau
Luft/Wasser Einfache Installation, kostengünstig, kein Erdaushub, funktioniert bei Frost Weniger effizient bei extremer Kälte, Außengeräusche 3,0–3,5
Sole/Wasser (Erdwärme) Hohe Effizienz, konstante Wärmequelle, geringe Betriebskosten Hohe Installationskosten, Platzbedarf, Bohr-Genehmigung 3,5–4,5
Wasser/Wasser Höchste Effizienz, konstante Grundwassertemperatur Sehr hohe Kosten, Brunnenbohrung & Genehmigung nötig 3,8–5,0
Hochtemperatur (Luft) Ideal für alte Heizkörper, kein Umbau, bis 75 °C Vorlauf Höhere Anschaffung, etwas geringere Effizienz bei Hochtemperatur 3,0–3,5

Für die meisten Altbauten ist die Luft/Wasser-Wärmepumpe die beste Wahl. Einfachste Installation, keine Erdarbeiten, bestes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Wer maximale Effizienz will, wählt Erdwärme. Sole/Wasser oder Wasser/Wasser sind langfristig günstiger im Betrieb. Detaillierter Vergleich unter Wärmepumpen-Arten.

Was kostet eine Wärmepumpe im Altbau?

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Kosten einer Wärmepumpe im Altbau inklusive Installation (Richtwerte, Stand Februar 2026)
Wärmepumpenart Kosten inkl. Installation Jährl. Betriebskosten Max. Förderung
Luft/Wasser 15.000 – 40.000 EUR 1.200 – 1.900 EUR Bis zu 70 %*
Sole/Wasser (Erdwärme) 20.000 – 45.000 EUR 900 – 1.400 EUR Bis zu 70 %*
Wasser/Wasser 25.000 – 45.000 EUR 800 – 1.200 EUR Bis zu 70 %*

*Maximale Förderung 70 % bei max. 30.000 EUR förderfähigen Kosten = max. 21.000 EUR Zuschuss (Einfamilienhaus, erste Wohneinheit)

Zusätzliche Kosten im Altbau

Heizkörper-Optimierung: 300–1.500 EUR pro Raum für den Austausch einzelner Heizkörper.

Hydraulischer Abgleich: 500–1.500 EUR – ist Pflicht für die KfW-Förderung.

Pufferspeicher: 1.500–3.000 EUR für die Zwischenspeicherung der Wärme.

Zählerschrank-Modernisierung: 1.000–3.000 EUR für die elektrische Anpassung.

Demontage der Altanlage: 800–2.500 EUR für den Rückbau der alten Heizung.

Betriebskosten im Detail

Stromkosten sind der größte Posten. Mit Wärmepumpentarifen (20–30 Ct/kWh statt 36 Ct/kWh) sparen Sie erheblich. Dazu kommen Wartung (150–400 EUR/Jahr) und optional Versicherung (100–150 EUR/Jahr).

In Kombination mit Photovoltaik sind weitere 25–40 % Einsparung möglich. Tipps zur Preisbewertung im Ratgeber Wärmepumpen-Angebote vergleichen.

Staatliche Förderung für Wärmepumpen im Altbau 2026

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Aktuelle staatliche Förderprogramme für Wärmepumpen im Altbau (Stand Februar 2026, Quellen: KfW, BAFA)
Förderprogramm Art / Höhe Bedingungen
KfW Zuschuss Nr. 458 (BEG EM) Zuschuss bis zu 70 % (max. 30.000 EUR förderfähig → bis zu 21.000 EUR) Grundförderung 30 % + Klimageschwindigkeitsbonus 20 % + Einkommensbonus 30 % + Effizienzbonus 5 %. Nur Bestandsgebäude, Antrag VOR Auftrag.
KfW Ergänzungskredit 358/359 Bis 120.000 EUR Kredit je WE, günstige Konditionen bei zvE ≤ 90.000 EUR Voraussetzung: bewilligter KfW-Zuschuss. Antrag über Hausbank.
KfW 261 – Effizienzhaus Kredit bis 150.000 EUR je WE, Tilgungszuschuss 5–45 % Wärmepumpe als Teil einer umfassenden Sanierung. Energieeffizienz-Experte nötig.
Steuerbonus § 35c EStG 20 % über 3 Jahre (7 %+7 %+6 %), max. 40.000 EUR pro Objekt Alternative für selbstgenutztes Eigentum, keine Kombination mit Zuschüssen.
Regionale Programme Zusätzliche Zuschüsse, Boni oder Zinsvorteile Oft kombinierbar mit Bundesförderung. Budgets begrenzt, eigene Antragsregeln.
⚡ So setzt sich die Maximalförderung zusammen

Grundförderung: 30 % – steht allen Antragstellern zu.

Geschwindigkeitsbonus: +20 % – beim Austausch einer mind. 20 Jahre alten Gasheizung oder einer Öl-/Kohle-/Nachtspeicherheizung (gilt bis 2028).

Einkommensbonus: +30 % – bei zvE unter 40.000 EUR/Jahr.

Effizienzbonus: +5 % – für R290 oder Erd-/Wasserwärmepumpen.

Deckelung: Max. 70 % kombiniert, bei 30.000 EUR förderfähigen Kosten = max. 21.000 EUR Zuschuss.

📋 Neue Fördervoraussetzungen ab 2026

JAZ mindestens 3,0 – grundlegende Effizienzanforderung.

Verschärfte Schallschutz-Grenzwerte – je nach Leistungsklasse und Aufstellort.

Smart Grid Ready – Pflichtlabel für alle förderfähigen Geräte.

Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 und hydraulischer Abgleich (Verfahren B) – beides Pflicht. Internetverbindung muss hergestellt werden, wenn technisch möglich.

Antrag immer VOR der Auftragsvergabe stellen. Der Fachbetrieb gibt die Daten ins KfW-Prüftool ein und erstellt eine „Bestätigung zum Antrag" (BzA) über „Meine KfW".

Wärmepumpe im Altbau ohne Fußbodenheizung

„Ohne Fußbodenheizung geht es nicht" – ein hartnäckiger Mythos. R290-Hochtemperatur-Wärmepumpen erreichen bis 75 °C und arbeiten effizient mit bestehenden Heizkörpern.

Heizkörper-Check: Oft reichen vorhandene Heizkörper aus. In Haupträumen steigern größere Niedertemperatur-Heizkörper die Effizienz.

Vorlauftemperatur optimieren: Am effizientesten bei 45–55 °C. Durch gezielte Anpassungen in den meisten Altbauten erreichbar.

Hydraulischer Abgleich: Gleichmäßige Wärmeverteilung, bis 15 % weniger Verbrauch. Pflicht für KfW-Förderung.

✅ Fazit: Auch ohne Fußbodenheizung wirtschaftlich

JAZ von 3–4 auch mit Heizkörpern erreichbar. 3–4 kWh Wärme aus 1 kWh Strom. 30–50 % Heizkostenersparnis – abhängig von JAZ, Stromtarif, Vorlauftemperatur und Gebäudezustand.

Hochtemperatur-Wärmepumpe: Ideal für den Altbau

Hochtemperatur-Wärmepumpen ermöglichen den schnellen Heizungstausch. 65–75 °C Vorlauf (R290-Modelle bis 80 °C), funktionieren mit vorhandenen Heizkörpern ohne Umbauten.

✅ Vorteile im Altbau

  • Direkter Heizungstausch: Alte Öl-/Gaskessel 1:1 ersetzbar
  • Keine Heizkörper-Umrüstung: Bestandsheizkörper bleiben erhalten
  • Volle Förderung: Auch Hochtemperatur-Modelle bis 70 % förderfähig
  • R290-Zukunftssicherheit: Nicht von F-Gas-Verordnung betroffen
  • Passive Kühlung: Viele Modelle kühlen im Sommer

❌ Einschränkungen

  • Höhere Anschaffung: 10–20 % teurer als Standard-Wärmepumpen
  • Geringere Effizienz bei Volllast: JAZ sinkt bei dauerhaft hohen Vorlauftemperaturen
  • Schallschutz beachten: Neue 2026er-Grenzwerte erfordern leise Modelle
  • Stromverbrauch: Höher als bei Niedertemperatur-Anlage

Schon kleine Maßnahmen steigern die Effizienz erheblich. Hydraulischer Abgleich, Dachdämmung (30–50 EUR/m²) oder neue Heizkörper in Haupträumen senken die Vorlauftemperatur um 10–15 °C. Das spart bis 25 % Strom.

Mehr zum Thema Lärm: Ratgeber zur Schallschutzhaube für Wärmepumpen.

Stromverbrauch einer Wärmepumpe im Altbau

Typischer Verbrauch in einem 150-m²-Altbau: 5.000–7.500 kWh/Jahr. Das sind etwa 35–50 kWh pro Quadratmeter Wohnfläche.

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Stromverbrauch und Kosten nach Wärmepumpenart im Altbau (150 m², Richtwerte)
Wärmepumpenart Verbrauch/Jahr JAZ Altbau Kosten (WP-Tarif) Kosten (Haushaltsstrom)
Luft/Wasser 5.500–7.500 kWh 3,0–3,5 1.375–2.250 EUR 1.980–2.700 EUR
Erdwärme 4.500–6.000 kWh 3,5–4,5 1.125–1.800 EUR 1.620–2.160 EUR
Wasser/Wasser 4.000–5.500 kWh 3,8–5,0 1.000–1.650 EUR 1.440–1.980 EUR

Berechnungsbasis: Wärmepumpentarif 25–30 Ct/kWh, Haushaltsstrom 36 Ct/kWh. Gasheizung bei gleichem Wärmebedarf: ca. 2.500–3.500 EUR/Jahr.

Einsparpotenziale nutzen

Hydraulischer Abgleich: Spart 10–15 % Stromverbrauch.

Optimierte Nachtabsenkung: Weitere 5–10 % Einsparung.

Größere Heizkörper in Haupträumen: Niedrigere Vorlauftemperaturen steigern die JAZ direkt.

Photovoltaik-Kombination: Deckt 25–40 % des Wärmepumpen-Stroms (Eigenverbrauchsanteil).

Wärmepumpentarif: 20–30 % günstiger als Haushaltsstrom. Mit Ökostrom sinkt die CO₂-Bilanz auf nahezu null.

Technische Voraussetzungen für eine Wärmepumpe im Altbau

Die Anforderungen sind geringer als oft angenommen. Moderne Geräte funktionieren auch im unsanierten Altbau.

Mindestvoraussetzungen

Vorlauftemperatur unter 75 °C: Die meisten Altbauten erfüllen das. R290-Wärmepumpen schaffen bis 75 °C ohne Heizstab.

Ausreichende Elektrik: 400V-Drehstromanschluss mit 16–25A Absicherung. Zählerschrank-Modernisierung ggf. 1.000–3.000 EUR.

Aufstellplatz für die Außeneinheit: Mind. 3 m² mit 3 m Abstand zur Nachbargrenze. Ab 2026 wegen verschärfter Grenzwerte besonders wichtig.

Empfohlene Optimierungen

Hydraulischer Abgleich (500–1.500 EUR): Pflicht für die Förderung, sorgt für gleichmäßige Wärmeverteilung.

Heizkörper-Check: In 2–3 Haupträumen größere Heizkörper = 5–10 °C niedrigere Vorlauftemperatur.

Teilsanierung: Schon die Dachdämmung (30–50 EUR/m²) oder neue Fenster verbessern die Effizienz deutlich.

📐 Faustregel: Ist Ihr Altbau wärmepumpentauglich?

Wenn Ihre alte Heizung bei -10 °C mit max. 70 °C Vorlauf warm wurde, ist Ihr Haus geeignet. Ein Energieberater prüft das per Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 – ohnehin Fördervoraussetzung. Mehr unter Wärmepumpe im Mehrfamilienhaus.

Kaufratgeber: Worauf Sie 2026 achten sollten

1. Richtige Dimensionierung

Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 ist Pflicht. Überdimensionierte Wärmepumpen takten häufig und arbeiten ineffizient. Die Berechnung ist zugleich Fördervoraussetzung.

2. Zukunftssicheres Kältemittel R290

Wählen Sie ein Gerät mit R290 (Propan). Aufgrund der EU-F-Gase-Verordnung dürfte R290 mittelfristig Fördervoraussetzung werden. Schon jetzt 5 % Extra-Förderung und bis 75 °C Vorlauf.

3. Schallschutz prüfen (neue 2026er-Regeln)

Verschärfte Grenzwerte ab 2026 für die Förderfähigkeit. Werte in der BAFA-Liste prüfen. Premium-Geräte mit „Silent Mode" im Wohngebiet empfehlenswert.

4. Modulierende Inverter-Technologie

Inverter passen die Leistung stufenlos an. 20–30 % Energieersparnis, weniger Verschleiß, gleichmäßigere Raumtemperaturen.

5. Förderung maximieren

Bis zu 70 % Zuschuss – Antrag VOR Auftragsvergabe. Alle Boni prüfen, förderfähige Positionen vom Fachbetrieb erklären lassen.

6. Smart-Grid-Ready und Energiemanagement

SG-Ready ist Fördervoraussetzung. Mit dynamischen Stromtarifen 20–30 % Betriebskosten sparen. PV-Integration vorbereiten.

7. Service und Garantie

Hersteller mit deutschem Service-Netz wählen. Mindestens 5 Jahre Garantie. Lokale Installateure bieten oft besseren Service als überregionale Anbieter.

Wärmepumpe und Photovoltaik im Altbau

Im Altbau ist die PV-Kombination besonders wirtschaftlich. Der höhere Heizenergiebedarf sorgt für überproportionalen Nutzen von selbst erzeugtem Solarstrom.

25–40 %
Eigenverbrauchsanteil durch PV
60–70 %
Eigenverbrauch mit Speicher
8–12 Jahre
Amortisation im Altbau
5–7 t CO₂
Jährl. Einsparung vs. Gas

Empfohlene Auslegung für 150 m²: Mind. 10–15 kWp PV plus 5–10 kWh Speicher. Intelligentes Energiemanagement lädt den Pufferspeicher bei PV-Überschuss.

Ein 150-m²-Altbau mit 12 kWp PV spart jährlich 1.500–2.000 EUR. CO₂-Einsparung: 5–7 Tonnen vs. Gas. Planen Sie beide Systeme gemeinsam.

Der CO₂-Preis von 55–65 EUR/t (2026) verstärkt den Vorteil. Nutzen Sie unseren PV-Konfigurator. Mehr zur EEG-Vergütung und PV-Speicher-Nachrüstung.

Fazit

Moderne Wärmepumpen funktionieren auch im unsanierten Altbau. R290-Hochtemperatur-Modelle erreichen 65–75 °C Vorlauf und arbeiten mit bestehenden Heizkörpern.

30–50 % Heizkostenersparnis gegenüber Gas/Öl sind möglich – abhängig von JAZ, Stromtarif und Gebäudezustand. Bei Maximalförderung (70 %, max. 21.000 EUR) ab ca. 9.000 EUR Eigenanteil.

Kleine Maßnahmen, große Wirkung: Hydraulischer Abgleich, größere Heizkörper oder Dachdämmung steigern die Effizienz. PV deckt 25–40 % des Stroms direkt.

🚀 Jetzt handeln lohnt sich

Der Geschwindigkeitsbonus von 20 % gilt noch bis Ende 2028. Danach sinkt er schrittweise. R290 dürfte mittelfristig Fördervoraussetzung werden – jetzt die beste Konstellation sichern.

Mit Heizlastberechnung und erfahrenem Installateur finden Sie die optimale Lösung für Ihren Altbau – nachhaltig, zukunftssicher und förderfähig.

Häufige Fragen (FAQ)

Wie effizient ist eine Wärmepumpe im Altbau 2026?

JAZ von 3,0–4,0 im Altbau sind realistisch. Das Fraunhofer ISE belegte in einer Langzeitstudie an 77 Bestandsgebäuden sogar JAZ-Werte von 2,6–5,4.

Aus 1 kWh Strom entstehen 3–4 kWh Wärme. Abhängig von JAZ, Stromtarif und Gebäudezustand sind 30–50 % Heizkostenersparnis vs. Gas/Öl möglich.

Wie wird eine Wärmepumpe im Altbau installiert?

Die Installation dauert typischerweise 2–3 Tage. Außeneinheit aufstellen (mind. 3 m zur Grenze), Leitungen verlegen, ans Heizsystem anschließen.

Ein R290-Monoblock braucht keinen Kälteschein – das spart 1.500–2.500 EUR. Hydraulischer Abgleich und Inbetriebnahme inklusive.

Welche Vorlauftemperatur sollte eine Wärmepumpe im Altbau haben?

Optimal sind 45–55 °C für die beste Effizienz. R290-Hochtemperatur-Modelle schaffen bis 75 °C und versorgen auch alte Heizkörper.

Je niedriger die Vorlauftemperatur, desto höher die Effizienz und desto niedriger der Stromverbrauch.

Welche neuen Regeln gelten 2026 für geförderte Wärmepumpen?

Verschärfte Schallschutz-Grenzwerte – Werte hängen von der Leistungsklasse ab.

Weitere Pflicht: JAZ mindestens 3,0, Smart-Grid-Ready, hydraulischer Abgleich (Verfahren B). R290-Modelle erhalten weiterhin 5 % Effizienzbonus.

Wärmepumpe vs. Gasheizung im Altbau – was ist besser?

Die Wärmepumpe ist langfristig die bessere Wahl: 30–50 % niedrigere Betriebskosten, bis 70 % Förderung (Gas: keine Förderung), 50 % CO₂-Einsparung, GEG-konform.

Steigende CO₂-Preise (55–65 EUR/t in 2026) machen Gas immer teurer. Nur bei den Anschaffungskosten hat Gas noch einen Vorteil.

Lohnt sich die Kombination Wärmepumpe und Photovoltaik?

Ja – besonders im Altbau. PV deckt 25–40 % des Wärmepumpen-Stroms direkt (Eigenverbrauchsanteil). Mit Speicher steigt die Eigenversorgung auf 60–70 %.

Amortisation nach 8–12 Jahren. Ein 150-m²-Altbau mit 12 kWp PV spart jährlich 1.500–2.000 EUR.

Welche Alternativen gibt es zur Wärmepumpe im Altbau?

Holz-/Pelletheizungen: Nachwachsende Rohstoffe, hohe Vorlauftemperaturen.

Fernwärme: Effizient und wartungsarm – setzt Netzanschluss voraus.

Hybrid-Wärmepumpen: Kombination mit Gasbrennwert für die Übergangszeit.

Infrarotheizungen: Einfache Installation, aber höhere Betriebskosten.

Die Wärmepumpe bietet die höchste Förderung und niedrigsten Betriebskosten. Mehr unter autarkes Haus.

Hinweis: Solar.red steht in keiner geschäftlichen Verbindung mit den genannten Herstellern. Alle Angaben basieren auf öffentlichen Informationen und Herstellerangaben (Stand: Februar 2026). Preise sind Richtwerte inkl. Installation und variieren nach Region. JAZ-Werte, Effizienzgewinne und Förderbeträge können je nach Situation abweichen. Für verbindliche Angebote wenden Sie sich an einen zertifizierten Fachbetrieb.

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