Von D. Volbracht
Das Wichtigste in Kürze
Eigenverbrauch ist der Teil des Solarstroms, den ein Haushalt selbst nutzt, statt ihn ins Netz einzuspeisen. Er lohnt sich, weil Strom vom eigenen Dach deutlich weniger kostet als Strom aus dem Netz und weil die Vergütung für eingespeisten Strom niedriger ist als der Strompreis.
- Ohne Speicher: Haushalte verbrauchen je nach Anlagengröße 20 bis 40 % ihres Solarstroms selbst
- Autarkiegrad: ohne Speicher typischerweise 20 bis 30 % des Strombedarfs, mit Speicher über 60 %
- Kosten des Solarstroms: 6 bis 14 Cent je Kilowattstunde bei kleinen Dachanlagen
- Faustformel: je 1.000 kWh Jahresverbrauch 1 bis 1,5 kWp Modulleistung und 1 bis 1,5 kWh Speicher
- Hebel: Verbrauch in die Sonnenstunden legen, Speicher, Wärmepumpe und Elektroauto einbinden
- Zwei Kennzahlen: Eigenverbrauchsanteil und Autarkiegrad messen Verschiedenes und laufen oft gegeneinander
Was bedeutet Eigenverbrauch bei Photovoltaik?
Eigenverbrauch ist der Solarstrom, der im selben Haus verbraucht wird, in dem er entsteht. Läuft die Waschmaschine, während die Photovoltaikanlage Strom liefert, fließt dieser Strom direkt in das Gerät. Nur was im Haus gerade niemand braucht, geht als Überschuss ins öffentliche Netz und wird dort vergütet.
Zum Eigenverbrauch zählt auch Strom, der zwischengespeichert und später genutzt wird, etwa abends aus der Batterie oder als Wärme im Warmwasserspeicher. Entscheidend ist, dass er das Haus nicht über den Zähler verlässt. Die Rechnung dahinter ist einfach: Eigenverbrauch ist die erzeugte Strommenge abzüglich der eingespeisten.
Was unterscheidet Eigenverbrauchsanteil und Autarkiegrad?
Zwei Kennzahlen beschreiben, wie gut Erzeugung und Verbrauch zusammenpassen. Sie werden oft verwechselt, messen aber Verschiedenes. Die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin definiert sie in ihrem Unabhängigkeitsrechner so: Der Eigenverbrauchsanteil ist der Teil des erzeugten Solarstroms, der selbst genutzt wird. Der Autarkiegrad ist der Teil des Strombedarfs, den Anlage und Speicher decken.
Eigenverbrauchsanteil = selbst verbrauchter Solarstrom ÷ erzeugter Solarstrom × 100
Autarkiegrad = selbst verbrauchter Solarstrom ÷ gesamter Stromverbrauch × 100
Die beiden Werte laufen häufig gegeneinander. Eine kleine Anlage auf einem Haus mit hohem Verbrauch erreicht leicht einen hohen Eigenverbrauchsanteil, weil fast jede Kilowattstunde sofort gebraucht wird. Ihr Autarkiegrad bleibt aber niedrig, denn der meiste Strom kommt weiter aus dem Netz. Eine große Anlage dreht das Bild um: Sie deckt mehr vom Bedarf, speist aber auch mehr ein. Ein hoher Eigenverbrauchsanteil allein ist deshalb kein Zeichen für eine gute Auslegung.
Wie hoch ist der Eigenverbrauch typischerweise?
Ohne Speicher nutzen Haushalte nur einen kleineren Teil ihres Solarstroms selbst. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme nennt je nach Anlagengröße 20 bis 40 % Eigenverbrauch, bezogen auf den erzeugten Strom. Der Grund ist der Tageslauf: Die Anlage liefert mittags am meisten, der Haushalt braucht morgens und abends am meisten.
Beim Autarkiegrad sieht es ähnlich aus. Nach einem Infoblatt der Solaroffensive Augsburg, das auf dem Rechner der HTW Berlin beruht, deckt eine Anlage ohne Speicher typischerweise 20 bis 30 % des Strombedarfs. Mit einem passenden Batteriespeicher steigt der Wert auf über 60 %. Vollständige Unabhängigkeit vom Netz ist damit nicht erreichbar, weil im Winter über Wochen zu wenig Sonne für den Bedarf scheint.
| Ausstattung | Eigenverbrauchsanteil | Autarkiegrad |
|---|---|---|
| Anlage ohne Speicher | 20 bis 40 % | 20 bis 30 % |
| Anlage mit Batteriespeicher | deutlich höher, abhängig von der Speichergröße | über 60 % |
| Zusätzlich Wärmepumpe oder Elektroauto | steigt, weil mehr Strom im Haus gebraucht wird | hängt davon ab, wann geheizt und geladen wird |
Die Spannen sind groß, weil jedes Haus anders ist. Wer tagsüber zu Hause arbeitet, erreicht ohne jede Technik höhere Werte als ein Haushalt, der von morgens bis abends leer steht. Den eigenen Fall rechnet der kostenlose Unabhängigkeitsrechner der HTW Berlin in wenigen Sekunden durch.
Warum lohnt sich Eigenverbrauch?
Eigenverbrauch lohnt sich, weil zwischen drei Preisen ein großer Abstand liegt. Strom aus einer kleinen Dachanlage kostet in der Erzeugung nach dem Fraunhofer ISE 6 bis 14 Cent je Kilowattstunde. Strom aus dem Netz kostet Haushalte ein Mehrfaches davon. Und die Einspeisevergütung für Überschüsse liegt bei Anlagen mit Eigenverbrauch deutlich unter dem Strompreis.
Daraus folgt die Grundregel: Jede Kilowattstunde, die im Haus bleibt, spart den vollen Strompreis. Jede Kilowattstunde, die ins Netz geht, bringt nur die Vergütung. Der Unterschied zwischen beiden Beträgen ist der Wert des Eigenverbrauchs. Solange der Strompreis über der Vergütung liegt, ist selbst nutzen besser als einspeisen.
Vergütungssätze ändern sich regelmäßig, Strompreise ebenfalls. Die geltenden Sätze, die Stufen nach Anlagengröße und den Unterschied zwischen Teil- und Volleinspeisung erklärt der Beitrag zur Einspeisevergütung. Dieser Beitrag rechnet deshalb mit klar gekennzeichneten Beispielwerten.
Eine Einschränkung gehört dazu. Der Eigenverbrauch ist kein Selbstzweck. Ein Speicher, eine Steuerung oder ein Heizstab kosten Geld, und dieses Geld muss die zusätzlich selbst genutzte Strommenge über die Jahre wieder einspielen. Ob das gelingt, zeigt nur die Rechnung für das eigene Haus.
Beispielrechnung: Was bringt ein Speicher?
Das Beispiel zeigt ein Haus mit 4.500 kWh Jahresverbrauch und einer Anlage, die 6.000 kWh im Jahr erzeugt. Ohne Speicher nutzt der Haushalt 1.350 kWh selbst, mit Speicher 2.800 kWh. Als Preise sind 30 Cent je Kilowattstunde für Netzstrom und 8 Cent Vergütung angenommen. Beide Werte sind Rechenannahmen, die Sie durch Ihre eigenen ersetzen sollten.
| Position | Ohne Speicher | Mit Speicher |
|---|---|---|
| Selbst verbraucht | 1.350 kWh | 2.800 kWh |
| Eingespeist | 4.650 kWh | 3.200 kWh |
| Ersparte Stromkosten | 405 € | 840 € |
| Vergütung | 372 € | 256 € |
| Summe im Jahr | 777 € | 1.096 € |
Der Speicher bringt in diesem Beispiel 319 Euro mehr im Jahr. Dieser Betrag ist der Maßstab für die Anschaffung: Kostet der Speicher mehr, als er über seine Lebensdauer zusätzlich einbringt, rechnet er sich nicht. Die Rechnung verschiebt sich zugunsten des Speichers, wenn der Strompreis steigt oder die Vergütung sinkt, und zu seinen Ungunsten, wenn er zu groß gewählt wird und im Sommer halb leer bleibt.
Wie lässt sich der Eigenverbrauch erhöhen?
Es gibt zwei Wege: den Verbrauch in die Sonnenstunden verschieben oder den Strom für später aufheben. Der erste Weg kostet wenig oder nichts, der zweite braucht Technik. Sinnvoll ist diese Reihenfolge.
- Verbrauch verschieben. Waschmaschine, Trockner und Geschirrspüler laufen mittags statt abends, von Hand gestartet oder über die Zeitvorwahl. Das ist die günstigste Maßnahme.
- Verbraucher automatisch steuern. Ein Energiemanagement schaltet Geräte dann ein, wenn Überschuss vorhanden ist. Die Solaroffensive Augsburg unterscheidet die manuelle, die zeitgesteuerte und die intelligente Lastverschiebung.
- Warmwasser mit Überschuss erzeugen. Ein Heizstab im Warmwasserspeicher oder eine Wärmepumpe wandelt Solarstrom in Wärme um, die sich über Stunden hält.
- Elektroauto tagsüber laden. Eine Wallbox mit Überschussladen passt die Ladeleistung dem Solarertrag an. Das wirkt nur, wenn das Auto tagsüber am Haus steht.
- Batteriespeicher einbauen. Er verschiebt den Mittagsüberschuss in den Abend und die Nacht und hebt Eigenverbrauch und Autarkie am stärksten. Er ist zugleich die teuerste Maßnahme.
Wärmepumpe und Elektroauto verändern die Lage grundsätzlich, weil sie Wärme und Kraftstoff durch Strom ersetzen. Der Strombedarf des Hauses steigt, und ein größerer Teil des Solarstroms findet einen Abnehmer. Nach dem Fraunhofer ISE sollte bei der Planung einer Anlage jeder Größe die Option eines Batteriespeichers geprüft werden. Geprüft heißt gerechnet, nicht automatisch gekauft. Mehr dazu steht im Beitrag zum Batteriespeicher.
Das spricht für mehr Eigenverbrauch
- Geringere Stromrechnung, weil weniger Netzstrom gekauft wird
- Weniger abhängig von Strompreiserhöhungen
- Strom wird dort genutzt, wo er entsteht
- Überschüsse ersetzen Heizenergie und Kraftstoff
Das sind die Grenzen
- Speicher und Steuerung kosten Geld, das wieder hereinkommen muss
- Im Winter reicht der Ertrag nicht für hohe Autarkie
- Ein zu großer Speicher bleibt im Sommer ungenutzt
- Die Abstimmung mehrerer Geräte braucht Fachplanung
Wie groß sollten Anlage und Speicher sein?
Als Ausgangspunkt dient eine Faustformel, die auf den Untersuchungen der HTW Berlin beruht: je 1.000 kWh Jahresstromverbrauch 1 bis 1,5 kWp Modulleistung und 1 bis 1,5 kWh nutzbare Speicherkapazität. Für das Beispielhaus mit 4.500 kWh ergibt das 4,5 bis 6,8 kWp und einen Speicher mit 4,5 bis 6,8 kWh.
Die Formel beschreibt die Größe, bei der Eigenverbrauch und Autarkie in einem guten Verhältnis stehen. Sie ist keine Obergrenze für die Anlage. Ist das Dach größer, kann es sinnvoll sein, es voll zu belegen, weil zusätzliche Module wenig kosten und der Überschuss vergütet wird. Der Speicher dagegen sollte nicht mitwachsen: Seine Aufgabe ist es, den Abend und die Nacht zu überbrücken, und dieser Bedarf hängt vom Haushalt ab und nicht von der Dachfläche.
Kommt später eine Wärmepumpe oder ein Elektroauto hinzu, steigt der Jahresverbrauch und damit die passende Größe. Wer das plant, rechnet am besten gleich mit dem erwarteten Verbrauch. Was eine Anlage insgesamt kostet, zeigt der Beitrag zu den Photovoltaik-Kosten.
Welche Regeln gelten für Eigenverbrauch?
Wer Solarstrom selbst nutzt und den Rest einspeist, betreibt die Anlage in Teileinspeisung, auch Überschusseinspeisung genannt. Die Bundesnetzagentur unterscheidet sie von der Volleinspeisung, bei der der gesamte Strom ins Netz geht und höhere Fördersätze gelten. Für beide Fälle sind die Sätze nach der installierten Leistung gestaffelt. Welche Variante sich rechnet, hängt vom Eigenverbrauch ab: Je mehr Strom im Haus bleibt, desto klarer liegt die Teileinspeisung vorn.
Für die Abrechnung braucht es einen Zähler, der Bezug und Einspeisung getrennt erfasst. Was der Bezugszähler misst und wann ein Smart Meter nötig ist, erklären eigene Beiträge. Technische Vorgaben wie die Begrenzung der Einspeiseleistung behandelt der Beitrag zur AC-Nennleistung.
Steuerlich ist der selbst verbrauchte Strom bei typischen Anlagen auf Wohngebäuden begünstigt. Die Grenzen und Voraussetzungen ändern sich gelegentlich, deshalb nennt dieser Beitrag keine Zahlen. Verbindlich sind die Auskünfte des Finanzamts oder einer Steuerberatung.
Praxis: Eigenverbrauch messen und verbessern
Die eigenen Kennzahlen lassen sich mit drei Werten ausrechnen, die Wechselrichter und Zähler liefern: der erzeugten Strommenge, der eingespeisten und der aus dem Netz bezogenen. Erzeugung minus Einspeisung ergibt den Eigenverbrauch. Eigenverbrauch plus Netzbezug ergibt den Gesamtverbrauch.
- Einmal im Jahr Erzeugung, Einspeisung und Netzbezug notieren und beide Kennzahlen ausrechnen.
- In der App des Wechselrichters einen sonnigen Wochentag ansehen: Wann liegt Überschuss vor, und was läuft dann im Haus?
- Geräte mit Zeitvorwahl auf die Mittagsstunden einstellen.
- Warmwasserbereitung prüfen: Lässt sie sich in die Sonnenstunden legen?
- Bei einem Elektroauto klären, wie oft es tagsüber am Haus steht.
- Vor dem Kauf eines Speichers den Mehrertrag mit den eigenen Zahlen rechnen, wie im Beispiel oben.
- Angebote vergleichen, die Eigenverbrauch und Autarkie für das eigene Lastprofil ausweisen und nicht nur einen Pauschalwert.
Eine erste Auslegung für das eigene Dach liefert der Photovoltaik-Konfigurator. Ob sich die Anlage insgesamt rechnet, zeigt der Beitrag Lohnt sich Photovoltaik?.
Häufige Fragen
Was bedeutet Eigenverbrauch bei einer PV-Anlage?
Eigenverbrauch ist der Solarstrom, der im selben Haus verbraucht wird, in dem er entsteht, statt ins öffentliche Netz zu fließen. Dazu zählt auch Strom, der in einer Batterie oder als Wärme zwischengespeichert und später genutzt wird. Rechnerisch ist es die erzeugte Strommenge abzüglich der eingespeisten.
Wie hoch ist der durchschnittliche Eigenverbrauch einer PV-Anlage?
Ohne Speicher verbrauchen Haushalte nach dem Fraunhofer ISE je nach Anlagengröße 20 bis 40 % ihres Solarstroms selbst. Der Autarkiegrad liegt ohne Speicher typischerweise bei 20 bis 30 % und steigt mit einem passenden Batteriespeicher auf über 60 %.
Was ist der Unterschied zwischen Eigenverbrauchsanteil und Autarkiegrad?
Der Eigenverbrauchsanteil gibt an, wie viel Prozent des erzeugten Solarstroms selbst genutzt werden. Der Autarkiegrad gibt an, wie viel Prozent des gesamten Strombedarfs die Anlage deckt. Eine kleine Anlage erreicht leicht einen hohen Eigenverbrauchsanteil bei niedrigem Autarkiegrad, eine große Anlage umgekehrt.
Wie berechne ich meinen Eigenverbrauch?
Ziehen Sie von der erzeugten Strommenge die eingespeiste ab. Das Ergebnis ist der Eigenverbrauch in Kilowattstunden. Teilen Sie ihn durch die Erzeugung, erhalten Sie den Eigenverbrauchsanteil. Teilen Sie ihn durch den gesamten Stromverbrauch, also Eigenverbrauch plus Netzbezug, erhalten Sie den Autarkiegrad.
Wie kann ich den Eigenverbrauch erhöhen?
Am günstigsten ist es, Verbrauch in die Sonnenstunden zu legen, etwa Waschmaschine und Geschirrspüler mittags laufen zu lassen. Weitere Schritte sind eine automatische Steuerung der Verbraucher, Warmwasser aus Überschussstrom, das Laden eines Elektroautos am Tag und ein Batteriespeicher. Der Speicher wirkt am stärksten, kostet aber auch am meisten.
Lohnt sich ein Stromspeicher für den Eigenverbrauch?
Das hängt von der Rechnung für das eigene Haus ab. Der Speicher lohnt sich, wenn die zusätzlich selbst genutzte Strommenge über seine Lebensdauer mehr einbringt, als er kostet. Maßgeblich sind der Abstand zwischen Strompreis und Einspeisevergütung und die passende Größe. Ein zu großer Speicher bleibt im Sommer teilweise ungenutzt.
Wie groß sollte der Speicher sein?
Als Faustformel gelten je 1.000 kWh Jahresstromverbrauch 1 bis 1,5 kWp Modulleistung und 1 bis 1,5 kWh nutzbare Speicherkapazität. Bei 4.500 kWh Jahresverbrauch sind das 4,5 bis 6,8 kWh Speicher. Die Speichergröße richtet sich nach dem Haushalt und nicht nach der Dachfläche.
Ist Eigenverbrauch oder Einspeisung besser?
Solange der Strompreis über der Einspeisevergütung liegt, ist selbst nutzen besser als einspeisen, denn jede selbst verbrauchte Kilowattstunde spart den vollen Strompreis. Einspeisen bleibt sinnvoll für alles, was im Haus nicht gebraucht wird. Die geltenden Vergütungssätze stehen im Beitrag zur Einspeisevergütung.
Fazit
Eigenverbrauch macht eine Solaranlage wirtschaftlich, weil selbst genutzter Strom den Kauf von teurerem Netzstrom ersetzt. Ohne Speicher bleiben 20 bis 40 % des Solarstroms im Haus. Wer Verbrauch in die Sonnenstunden legt, Wärme und Mobilität einbindet und einen passend bemessenen Speicher ergänzt, kommt deutlich weiter. Maßgeblich ist am Ende die Rechnung für das eigene Haus: Jede Maßnahme muss mehr einbringen, als sie kostet.
Quellen und Methodik
Der typische Eigenverbrauch von Haushalten, die Stromgestehungskosten kleiner Dachanlagen und die Empfehlung, einen Speicher zu prüfen, stammen aus den Fakten zur Photovoltaik des Fraunhofer ISE. Die Definitionen der beiden Kennzahlen folgen dem Unabhängigkeitsrechner der HTW Berlin. Autarkiegrade ohne und mit Speicher, die Faustformel zur Dimensionierung und die Arten der Lastverschiebung stammen aus einem Infoblatt der Solaroffensive Augsburg, das auf diesem Rechner beruht. Teil- und Volleinspeisung folgen der Bundesnetzagentur. Die Beispielrechnung und die Grafik sind eigene Rechnungen mit angenommenen Preisen von 30 und 8 Cent je Kilowattstunde. Vergütungssätze, Strompreise, Speicherpreise, Förderprogramme und Steuergrenzen nennt der Beitrag bewusst nicht, weil sie sich laufend ändern. Prozentwerte für den Zugewinn durch Wärmepumpe, Elektroauto oder Heizstab fehlen, weil dafür keine abrufbare Primärquelle vorlag.
- Fraunhofer ISE: Aktuelle Fakten zur Photovoltaik in Deutschland - Eigenverbrauch von Haushalten, Stromgestehungskosten, Batteriespeicher
- HTW Berlin: Unabhängigkeitsrechner - Definition von Eigenverbrauchsanteil und Autarkiegrad, Rechner für den eigenen Fall
- Stadt Augsburg, Solaroffensive: Kann ich mit Photovoltaik unabhängig werden? - Autarkiegrade, Faustformel, Lastverschiebung
- Bundesnetzagentur: EEG-Förderung und Fördersätze - Teil- und Volleinspeisung, Staffelung nach Leistung
Hinweis: Solar.red steht in keiner geschäftlichen Verbindung mit den genannten Einrichtungen. Die Beispielrechnung beruht auf Annahmen und ersetzt keine Wirtschaftlichkeitsberechnung für Ihr Haus. Steuerliche Fragen klären Sie mit dem Finanzamt oder einer Steuerberatung.
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