Die Investition in regenerative Energien bietet Anlegern zahlreiche renditestarke Möglichkeiten. Sie reichen von Beteiligungen an Solaranlagen über Windkraft-Beteiligungen bis zu Holz-Investitionen. Zu den Produkten gehören Fonds und festverzinsliche Anleihen. Auch auf internationalen Märkten eröffnen sich Investoren Chancen, sich an regenerativer Energieversorgung zu beteiligen.

Solarfonds und Beteiligung an Solarparks

Sonnenenergie bietet Anlegern Investitionsmöglichkeiten in Solarfonds oder Beteiligungen an Solarparks. Hierbei handelt es sich um eine meist langfristig ausgerichtete Anlageform.

Entscheiden Sie sich für eine Solar-Beteiligung, werden Sie zum rechtmäßigen Miteigentümer eines Solarparks oder einer großen Photovoltaik-Anlage. Diese Form der Beteiligung ermöglicht es, ökologische Nachhaltigkeit mit einer rentablen Investition zu verknüpfen. Auch ökonomisch kann die Beteiligung an Solarparks sinnvoll sein, da sie zu günstigerer Produktion beiträgt.

Mit modernen Solarparks ist eine zuverlässige und verantwortungsvolle Energieversorgung möglich, die sich auf zunehmend günstige Weise realisieren lässt. Der in großen Photovoltaik-Anlagen oder Solarparks produzierte Strom wird vorwiegend um die Mittagszeit generiert. In dieser Phase ist zum einen der Strombedarf in den Haushalten am höchsten und zum anderen erreichen zur Mittagszeit auch die Strompreise an den Energiebörsen durchschnittlich die höchsten Preise.

Solarenergiefonds ermöglichen Ihnen eine Investition in den längerfristig angelegten Betrieb der Solaranlagen. Ebenso investieren Sie in die Projektierung der Photovoltaik-Anlagen. Noch immer herrschen in Deutschland hervorragende Bedingungen für die Investition in Solaranlagen. Es handelt sich um das Land mit der größten Stromerzeugung aus dieser Energiequelle in Europa. Auch wenn die Solarzellen- und Solarmodul-Produktion langsam eine Verlagerung nach Asien erfährt, ist die Beteiligung an Projektierung und Betrieb der Anlagen in Deutschland gewinnbringend. Der größere Teil der Wertschöpfung verbleibt in den Regionen der deutschen Photovoltaik-Anlagen, also im heimischen Mittelstand. Dazu trägt neben der Installation auch die laufende Wartung dieser Kraftwerke über die kommenden Jahrzehnte bei.

Ein Beispiel für eine Solar-Investitionsmöglichkeit ist Wattner SunAsset 8. Wattner übernimmt bereits laufende und ertragreiche Solarparks ausschließlich in Deutschland. Die Anlageform ist ein festverzinsliches Nachrangdarlehen. Die Laufzeit beträgt 13 Jahre und die Investition ist ab 5.000 Euro möglich. Der feste Zinssatz beginnt ab 4,5 Prozent p.a. (ab 2018) und steigt jährlich auf bis zu 5,5 Prozent p.a. (ab 2029). Wattner stattete den Emittenten mit 500.000 Euro an Eigenkapital aus. Damit entfallen für Sie als Anleger die Projektierungs-, Bau-, oder Auslandsrisiken.

Eine internationale Investitionsmöglichkeit in Solarenergie ermöglicht Ihnen zum Beispiel der Fonds HEP Solar Portfolio 1 Global. Der Solarfonds umfasst Projekte auf der ganzen Welt sowie ein globales Netz aus Experten. Die ersten Projekte sind in den USA, in Kanada und in Japan realisiert worden. Der Fonds verfügt über ein Volumen von 30 Millionen Euro an Eigenkapital und hat eine geplante Laufzeit von 20 Jahren. Bei einer Mindestbeteiligung von 20.000 Euro (zuzüglich 3 Prozent Agio) ist hier eine mittlere Rendite von etwa 6 Prozent zu erwarten (berechnet nach internem Zinsfuß). Werden Sie Miteigentümer an modernen Photovoltaik-Anlagen und damit zum Mitgestalter der Energiewende.

Beteiligung an Windparks und Windkraftanlagen

Die Investition in Windkraft ist über Beteiligungen an Windpark-Anlagen möglich. Die Windkraft ist eine der am längsten genutzten erneuerbaren Energiequellen in der Geschichte. Während früher beispielsweise Windmühlen den Wind nutzbar machten, prägen heute Windparks und Windkraftanlagen einen wichtigen Teil der Energiewende. Die Windkraft entspricht gegenwärtig in Deutschland dem größten Anteil der Stromerzeugung aus regenerativen Energien.

Von Beginn an beteiligten sich in Europa auch private Investoren an Windkraftanlagen. In diesem Zusammenhang ist der Begriff Bürgerenergiewende von hoher Bedeutung. Dieser fasst etwa Bürger-Windparks, Energiegenossenschaften oder geschlossene Windenergie-Fonds zusammen.

Windenergie-Beteiligungen sind international möglich. In Deutschland spielt das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) eine wichtige Rolle. Weltweit existieren in einigen Staaten vergleichbare Regelungen beziehungsweise Gesetze. Als Privatanleger können Sie über Windkraft-Fonds auch auf ausländischen Märkten neue Windkraft-Projekte sowie bereits laufende Anlagen mitfinanzieren.

Ein Beispiel für einen Windkraftfonds ist der Ökorenta Erneuerbare Energien 10. Der Publikums-AIF ermöglicht die Beteiligung an einem größeren Portfolio an Windparks sowie Solarparks. Die Anlagen profitieren von gesetzlichen Förderungen im Rahmen des EEG. Zu etwa 90 Prozent basieren die Anlagen auf Windkraft. Es handelt sich um einen Eigenkapital-Fonds mit einer geplanten Laufzeit von 11 Jahren. Hinsichtlich der Gesamtausschüttung können Anleger laut Prognose mit 154,5 Prozent vor Steuern inklusive Rückzahlung der Einlage rechnen. Die Verzinsung beginnt bei 3 Prozent. Eine Beteiligung ist ab 10.000 Euro zuzüglich 5 Prozent Agio möglich. Treiben Sie als privater Investor den Ausbau der Windenergie-Anlagen voran und profitieren Sie von attraktiven Renditen.

Blockheizkraftwerke: Investitionsmöglichkeiten mit Kraft-Wärme-Kopplung

Die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ermöglicht die Gewinnung von Strom und Wärme durch eine effiziente Nutzung von Erdgas. Moderne Blockheizkraftwerke (BHKW) kommen auf Wirkungsgrade von etwa 90 Prozent. Durch KWK erzeugen Blockheizkraftwerke dezentral Wärme und Strom zur direkten Nutzung am Ort. Diese Kraftwerksart lässt sich sowohl mit fossilen Energieträgern wie Erdgas als auch mit Biomasse betreiben. Zur Energiewende tragen sie durch ihren deutlich effizienteren Betrieb im Vergleich zu konventionellen Kraftwerken ohne KWK bei.

Eine Investitionsmöglichkeit auf diesem Gebiet ist die Beteiligung Blockheizkraftwerke Deutschland 4 – Luana Capital. Die vierte Beteiligung der BHKW-Experten Luana Capital trägt dazu bei, geprüfte Kunden operativ mit regenerativen Energien zu versorgen. Luana Capital hat bereits etwa 70 Projekte umgesetzt.

Blockheizkraftwerke Deutschland 4 ist eine unternehmerische Beteiligung mit einer geplanten Laufzeit bis Ende 2024. Die prognostizierte Gesamtausschüttung liegt bei etwa 151 Prozent vor Steuern inklusive Rückzahlung der Einlage. Bei einem Gesamtvolumen von 11,67 Millionen Euro beträgt der hohe Eigenkapitalanteil 8,8 Millionen Euro, wobei eine Erhöhung möglich ist. Beteiligen können Sie sich ab einer Investitionssumme von 10.000 Euro, wobei kein Agio anfällt.

Investitionen in Holz

Auch Holz stellt einen attraktiven Sachwert dar. Als weitgehend inflationssichere Anlage ist Holz für langfristige Investitionen geeignet. In Anbetracht steigender Bevölkerungszahlen weltweit ist mit einer gleichermaßen wachsenden Nachfrage nach Holz zu rechnen. Mit einer Investition in Holz beteiligen Sie sich an Aufforstungsprojekten in der Holzwirtschaft. Neben der Rendite und den ökonomisch Vorteilen trägt dies auch ökologisch zu Verbesserungen bei. Investitionen in Baumplantagen und Holz tragen dazu bei, Kohlenstoffdioxid während der Wachstumsphase in den Baumstämmen zu binden. Aufforstungen entlasten den Druck auf die nicht zu ersetzenden Regenwälder und sonstige natürliche Forstgebiete.

Weiterhin tragen Holz-Investments zur Entstehung neuer Arbeitsplätze im landwirtschaftlichen Sektor bei. Ähnlich verhält es sich mit Bioenergie als Anlageform. Hier werden nach wachsende Rohstoffe angebaut, um sie später zur Energieumwandlung und zur Strom- und Wärmeproduktion zu nutzen. Verantwortungsvolle Firmen achten hierbei darauf, dass die verwendeten Böden sich nicht in Konkurrenz Nahrungswirtschaft befinden. Mit Holz- und Bioenergie-Anlagen werden Sie zum Miteigentümer von Flurstücken, Waldstücken oder nachwachsenden Rohstoffen.

Ein erfolgreich emittiertes Projekt ist die KiriFarm in Spanien. Hier werden schnell nachwachsende Kiribäume auf Plantagen kultiviert, um zur nachhaltigen Holzproduktion beizutragen. Als Initiator platzierte WeGrow einen Fonds, mit dem Sie von der nachhaltigen Aufzucht der Bäume profitieren können. Im Rahmen dessen sind geeignete Flurstücke geschafften und bepflanzt sowie die Betreuung der wachsenden Bäume gesichert worden.

Die KiriFarm bietet Ihnen die Möglichkeit einer unternehmerischen Beteiligung als Privatanleger. Damit finanzieren Sie das ökologische Projekt mit. Die geplante Laufzeit beträgt 10 Jahre. Ab einer Mindestbeteiligung von 5.000 Euro (zuzüglich 5 Prozent Agio) können Sie mit einer prognostizierten Gesamtausschüttung von 205 Prozent vor Steuern inklusive Rückzahlung de Einlage rechnen.

Festverzinsliche Anleihen und Darlehen

Nachhaltig produzierte Sachwerte bieten Ihnen viele fest verzinsliche Investitionsmöglichkeiten. Als Privatanleger können Sie über Darlehen und Anleihen ökologische Projekte mitfinanzieren. Zu den Anleihen zählen etwa Inhaberschuldverschreibungen und Namensschuldverschreibungen verschiedener seriöser Unternehmen aus dem erneuerbaren Energiesektor.

Insbesondere viele mittelständische Unternehmen in Europa bieten Geldanlagen mit festem Zinssatz wie Anleihen oder Genussrechte, um mit Hilfe von privaten Anlegern und unabhängig von Banken ihre Projekte zu realisieren. Diese Produkte sind typischerweise fest verzinst und haben eine feste Laufzeit. Bei solchen Anlageformen verleihen Sie Ihr Geld an die Herausgeber. Anders als bei Beteiligungen erhalten Sie hierbei kein Miteigentum und keine Stimmrechte. Jedoch erwerben Sie als Kreditgeber einen Anspruch auf Zinszahlung und Rückzahlung der Anlage. Werden Sie zum Mitgestalter der Energiewende und setzen Sie auf feste Zinsen auf Basis erneuerbarer Energien.