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Das Wichtigste in Kürze

Die PV-Montage ist in Angeboten für Photovoltaikanlagen oft im Komplettpreis enthalten und macht einen großen Teil davon aus, denn die Module verursachen laut Fraunhofer ISE nur noch rund ein Fünftel der Investitionskosten von PV-Anlagen, bei kleinen Dachanlagen sogar weniger. Den elektrischen Anschluss darf nur ein beim Netzbetreiber eingetragener Fachbetrieb übernehmen.

  • Preis mit Montage: im Mittel 1.410 Euro je kWp bei über 9 bis 10 kWp und 2.090 Euro je kWp bei 4 bis 6 kWp (Verbraucherzentrale NRW, 71 Angebote, Stand 28.08.2026, keine Preisliste)
  • Größe senkt den Preis: über 16 kWp im Mittel 1.010 Euro je kWp, unter anderem weil die Montage weniger ins Gewicht fällt
  • Mehrwertsteuer: 0 % auf Lieferung und Installation nach § 12 Abs. 3 UStG, für Anlagen bis 30 kWp gelten die Voraussetzungen als erfüllt
  • Wer darf montieren: Arbeiten an der Elektrik nur durch den Netzbetreiber oder ein im Installateurverzeichnis eingetragenes Unternehmen (§ 13 NAV)
  • Steuer: Handwerkerleistungen mindern die Einkommensteuer um 20 % der Arbeitskosten, höchstens 1.200 Euro im Jahr, wenn die Kosten keine Betriebsausgaben sind (§ 35a EStG)

Was kostet die PV-Montage?

Was die PV-Montage kostet, steht in Angeboten oft nicht als eigene Zahl, weil viele Fachbetriebe alles zu einem Komplettpreis bündeln. Laut Fraunhofer ISE (Fassung vom 20.08.2026) verursachen die Module nur noch etwa ein Fünftel der Investitionskosten von PV-Anlagen. Der größere Teil entfällt auf übrige Komponenten und Installation, nach unserer Einordnung vor allem Wechselrichter, Montage, Gerüst und Elektrik.

Bei kleinen Dachanlagen ist der Modulanteil laut Fraunhofer ISE sogar niedriger als bei großen Freiflächenanlagen. Für Sie als Käufer heißt das: Zwei Angebote mit denselben Modulen können sich um mehrere tausend Euro unterscheiden, und der Unterschied steckt nach unserer Einordnung meist in Montage, Gerüst und Elektrik. Einen belastbaren unabhängigen Euro-Wert nur für die Montage gibt es nicht, deshalb ist der Preis je Kilowattpeak die bessere Vergleichsgröße.

Welche Posten ein vollständiges Angebot enthalten sollte, steht im Abschnitt Was bei der Montage zu beachten ist. Die gesamten Anschaffungskosten einschließlich Speicher zeigt der Ratgeber zu den Photovoltaik-Kosten.

Was kostet eine PV-Anlage mit Montage pro kWp?

Eine PV-Anlage mit Montage kostete laut Preisindex der Verbraucherzentrale NRW (Stand 28.08.2026) im Mittel zwischen 1.010 Euro je kWp bei Anlagen über 16 kWp und 2.090 Euro je kWp bei 4 bis 6 kWp. Grundlage sind 71 Angebote aus Januar 2025 bis August 2026, ohne Speicher und ohne Erneuerung der Hauselektrik.

Die Verbraucherzentrale betont selbst, dass ihre Tabelle keine Orientierungshilfe für aktuelle Anlagenpreise ist, sondern zeigen soll, wie stark der Preis von der Anlagengröße abhängt. Als einen Grund für den Größeneffekt nennt die Verbraucherzentrale, dass die Kosten für die Montage bei größeren Anlagen weniger ins Gewicht fallen. Nach unserer Einordnung liegt das daran, dass Gerüst, Anfahrt und Elektroarbeiten ähnlich bleiben, während die Leistung wächst.

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Mittlere Preise je kWp aus 71 Angeboten, Januar 2025 bis August 2026, ohne Speicher (Verbraucherzentrale NRW, Stand 28.08.2026); Beispielsumme eigene Rechnung
AnlagenleistungMittlerer Preis je kWpBeispiel
4 bis 6 kWp2.090 Euro5 kWp: rund 10.450 Euro
über 6 bis 8 kWp1.820 Euro7 kWp: rund 12.740 Euro
über 8 bis 9 kWp1.520 Euro9 kWp: rund 13.680 Euro
über 9 bis 10 kWp1.410 Euro10 kWp: rund 14.100 Euro
über 10 bis 12 kWp1.290 Euro12 kWp: rund 15.480 Euro
über 12 bis 14 kWp1.240 Euro14 kWp: rund 17.360 Euro
über 14 bis 16 kWp1.220 Euro16 kWp: rund 19.520 Euro
über 16 kWp1.010 Euro20 kWp: rund 20.200 Euro

Liegt Ihr Angebot deutlich über dem Mittel Ihrer Größenklasse, lohnt ein Blick auf die Montageposten: Gerüst, Dachart, Kabelwege und ein neuer Zählerschrank treiben den Preis. Wie Sie Angebote Position für Position gegenüberstellen, zeigt der Photovoltaik-Angebotsvergleich.

Wie läuft die PV-Montage ab?

Die PV-Montage läuft in vier Schritten ab: Angebot mit Vor-Ort-Termin, mechanische Montage auf dem Dach, elektrische Installation mit Wechselrichter und Zählerschrank, danach Anmeldung und Inbetriebnahme. Die Arbeit auf dem Dach ist oft der kürzeste Teil, länger dauern häufig Terminplanung, Netzanmeldung und Zählertausch durch den Netzbetreiber.

Beim Vor-Ort-Termin prüft der Betrieb Dachfläche, Dachhaut, Statik-Hinweise und den Zählerschrank. Daraus folgen Modulbelegung, Montagesystem und die Frage, ob der Zählerschrank erneuert werden muss. Wie Sie die Anlage vorab selbst grob auslegen, zeigt der Ratgeber PV-Anlage planen.

Bei der mechanischen Montage steht zuerst das Gerüst oder eine andere Absturzsicherung. Auf dem Schrägdach setzt das Team Dachhaken unter die Ziegel, schraubt Montageschienen darauf und klemmt die Module fest; auf dem Flachdach halten Ballast oder eine Verschraubung die Aufständerung. Welche Bauteile dazugehören, erklärt der Beitrag zur Unterkonstruktion der PV-Anlage.

Bei der Elektroinstallation verbindet der Elektrofachbetrieb die Modulstränge mit dem Wechselrichter, verlegt die Leitungen zum Zählerschrank und richtet Messung und Schutztechnik ein. Danach folgt die Anmeldung beim Netzbetreiber, die viele Fachbetriebe übernehmen, und Sie tragen sie als Betreiber im Marktstammdatenregister ein. Wie lange die einzelnen Schritte dauern, steht im Beitrag Wie lange dauert die Installation einer Photovoltaikanlage?

Wer darf eine PV-Anlage montieren?

Eine PV-Anlage elektrisch anschließen darf nach § 13 Abs. 2 der Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) nur der Netzbetreiber oder ein Installationsunternehmen, das in das Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragen ist. Der Netzbetreiber kann die Eintragung vom Nachweis ausreichender fachlicher Qualifikation abhängig machen. Für die Module auf dem Dach sind oft Solarteure, Dachdecker oder spezialisierte Montageteams zuständig.

In der Praxis arbeiten deshalb häufig zwei Gewerke zusammen: ein Team für Gerüst, Unterkonstruktion und Module und ein Elektrofachbetrieb für Wechselrichter, Zählerschrank und Anmeldung. Viele Komplettanbieter haben beides im Haus oder vergeben einen Teil an Partnerbetriebe. Fragen Sie im Angebot ausdrücklich, wer den elektrischen Anschluss übernimmt und ob dieser Betrieb im Installateurverzeichnis Ihres Netzbetreibers steht.

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PV-Anlage selbst installieren: Was ist erlaubt?

Eine PV-Anlage selbst zu installieren ist nur eingeschränkt möglich: Arbeiten an der elektrischen Anlage hinter der Hausanschlusssicherung darf nach § 13 Abs. 2 NAV nur der Netzbetreiber oder ein eingetragenes Installationsunternehmen ausführen. Die rein mechanische Montage von Schienen und Modulen regelt die Vorschrift nicht. Ohne eingetragenen Betrieb lässt sich die Anlage daher nicht anschließen.

Wer selbst aufs Dach geht, trägt das Risiko für Absturz, undichte Dachhaut und Schäden an den Modulen. Erfahrungsgemäß lehnen manche Elektrobetriebe den Anschluss von Anlagen ab, die sie nicht selbst montiert haben, weil sie dann für fremde Arbeit geradestehen müssten. Auch die Verkabelung der Module sollten Sie mit dem Betrieb abstimmen. Klären Sie deshalb vor dem Kauf von Material, welcher eingetragene Betrieb den Anschluss übernimmt und unter welchen Bedingungen.

Fällt auf die PV-Montage Mehrwertsteuer an?

Auf die PV-Montage fällt keine Mehrwertsteuer an, wenn die Bedingungen des Nullsteuersatzes erfüllt sind. Nach § 12 Abs. 3 Nr. 4 UStG gilt 0 % für die Installation von Photovoltaikanlagen und Stromspeichern, wenn die Komponenten die Voraussetzungen der Nr. 1 erfüllen. Diese gelten als erfüllt, wenn die installierte Bruttoleistung laut Marktstammdatenregister nicht mehr als 30 kWp beträgt.

Der Nullsteuersatz nach § 12 Abs. 3 Nr. 1 UStG betrifft Anlagen auf oder in der Nähe von Wohnungen, Wohngebäuden sowie öffentlichen und anderen Gebäuden, die für dem Gemeinwohl dienende Tätigkeiten genutzt werden. Er umfasst neben der Montage auch die Module, die für den Betrieb wesentlichen Komponenten und den Speicher. Prüfen Sie, ob Ihr Angebot alle Positionen mit 0 % ausweist, und lassen Sie sich bei Zusatzarbeiten wie einem neuen Zählerschrank bestätigen, welcher Steuersatz gilt. Weitere Steuerfragen beantwortet der Ratgeber PV-Anlage und Steuer.

Kann man die Montage der PV-Anlage steuerlich absetzen?

Die Montage einer PV-Anlage kann als Handwerkerleistung nach § 35a Abs. 3 EStG die Einkommensteuer um 20 % der Arbeitskosten mindern, höchstens um 1.200 Euro im Jahr. Voraussetzung ist laut § 35a Abs. 5 EStG, dass die Kosten keine Betriebsausgaben oder Werbungskosten sind, eine Rechnung vorliegt und Sie auf das Konto des Betriebs überwiesen haben.

Begünstigt sind nur die Arbeitskosten, nicht Module, Wechselrichter oder Material. Bitten Sie den Betrieb deshalb, Arbeitslohn und Material auf der Rechnung getrennt auszuweisen. Barzahlungen erkennt das Finanzamt nach § 35a Abs. 5 EStG nicht an. Ausgeschlossen sind außerdem Maßnahmen, für die ein zinsverbilligtes Darlehen oder ein steuerfreier Zuschuss genutzt wird (§ 35a Abs. 3 EStG), etwa ein geförderter Kredit. Ob Ihre Anlage im Einzelfall darunter fällt, etwa wenn sie Teil eines Gewerbebetriebs ist, klärt eine Steuerberatung.

Was ist bei der Montage einer PV-Anlage zu beachten?

Bei der Montage einer PV-Anlage sollten Sie vor allem auf ein vollständiges Angebot achten: Gerüst, Montagesystem, Elektroarbeiten, Zählerschrank, Netzanmeldung und Inbetriebnahme gehören als eigene Positionen hinein. Fehlt einer dieser Posten, kommt er später als Nachtrag. Ebenso wichtig sind ein eingetragener Elektrofachbetrieb, Gewährleistung auf die Montage und eine Dokumentation der Anlage.

  • Gerüst oder Absturzsicherung im Festpreis enthalten, mit Standzeit
  • Montagesystem passend zur Dachart benannt, etwa Dachhaken für Ziegel oder Ballast für das Flachdach
  • Zustand des Zählerschranks geprüft und eine nötige Erneuerung im Angebot beziffert
  • Elektrischer Anschluss durch einen im Installateurverzeichnis eingetragenen Betrieb
  • Anmeldung beim Netzbetreiber und Unterstützung beim Eintrag im Marktstammdatenregister enthalten
  • Arbeitslohn und Material getrennt auf der Rechnung, Zahlung per Überweisung
  • Inbetriebnahmeprotokoll, Datenblätter und Fotos der Dachdurchführungen als Übergabe

Achten Sie zudem auf die Dachhaut: Ist das Dach älter oder steht eine Sanierung an, lohnt es sich, sie vor der Montage zu erledigen, weil die Module sonst für Dacharbeiten wieder herunter müssen. Gegen Schäden während und nach der Montage hilft eine passende Photovoltaik-Versicherung.

Montagearten: Welche PV-Montage passt zu Ihrem Dach?

Welche PV-Montage passt, entscheidet vor allem die Dachform: Auf dem Ziegeldach ist die Aufdach-Montage mit Dachhaken der Standard, beim Neubau oder bei einer Dachsanierung kommt die Indach-Montage in Frage, auf dem Flachdach eine Aufständerung mit Ballast oder Verschraubung. Daneben lassen sich Module an der Fassade montieren. Jede Variante hat eigene Bauteile und Kosten.

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Montagearten für Photovoltaik im Überblick (qualitative Einordnung) mit weiterführenden Ratgebern
MontageartTypischer EinsatzRatgeber
Aufdach-MontageBestehendes Schrägdach, Module über der DachhautAufdachanlage
Montage auf dem ZiegeldachDachhaken unter den Ziegeln, Schienen daraufDachhaken montieren
Indach-MontageNeubau oder neue Dacheindeckung, Module ersetzen die ZiegelIndach-Photovoltaik
Flachdach-MontageAufständerung mit Ballast oder VerschraubungPhotovoltaik Flachdach
Flachdach ohne BohrenBallastsysteme ohne DachdurchdringungDachdurchdringung
FassadenmontageModule senkrecht an der HauswandFassadenmontage

Die tragenden Teile darunter, also Haken, Schienen und Klemmen, erklären die Beiträge zum Photovoltaik-Montagesystem und zur Unterkonstruktion. Nach der Montage kommt oft ein neuer Zähler; was ein Smart Meter für die PV-Anlage leistet, steht im eigenen Beitrag.

Häufige Fragen zur PV-Montage

Wie hoch sind die Kosten für die Montage einer PV-Anlage?

Die Kosten für die Montage einer PV-Anlage stecken oft im Komplettpreis. Laut Verbraucherzentrale NRW (Stand 28.08.2026) kosteten Anlagen mit Montage im Mittel 1.010 bis 2.090 Euro je kWp, je nach Größe. Die Module machen laut Fraunhofer ISE nur etwa ein Fünftel der Investitionskosten von PV-Anlagen aus, bei kleinen Dachanlagen weniger; den Rest tragen übrige Komponenten und Installation.

Was kostet eine 10-kWp-PV-Anlage mit Montage?

Eine 10-kWp-PV-Anlage mit Montage kostete laut Preisindex der Verbraucherzentrale NRW (Stand 28.08.2026) im Mittel 1.410 Euro je kWp, also rund 14.100 Euro ohne Speicher, eigene Rechnung. Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass ihre Werte keine Orientierungshilfe für aktuelle Preise sind. Einzelne Angebote können je nach Dach und Elektrik abweichen.

Wer darf eine PV-Anlage anschließen?

Eine PV-Anlage anschließen darf nach § 13 Abs. 2 NAV nur der Netzbetreiber oder ein Installationsunternehmen, das im Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragen ist. Die Module auf dem Dach montieren dagegen oft Solarteure oder Dachdecker. Fragen Sie im Angebot nach, welcher Betrieb den elektrischen Anschluss übernimmt und ob er eingetragen ist.

Kann man die PV-Anlage selbst montieren?

Den elektrischen Anschluss einer PV-Anlage dürfen Hausbesitzer nicht selbst vornehmen. Arbeiten an der elektrischen Anlage hinter der Hausanschlusssicherung darf nach § 13 Abs. 2 NAV nur der Netzbetreiber oder ein eingetragenes Installationsunternehmen ausführen. Die rein mechanische Montage regelt die Vorschrift nicht. Klären Sie vor dem Materialkauf, welcher Betrieb den Anschluss übernimmt.

Braucht man für die PV-Montage ein Gerüst?

Für die PV-Montage auf dem Dach braucht es eine wirksame Absturzsicherung, und bei Einfamilienhäusern ist das häufig ein Gerüst. Es gehört als eigene Position mit Standzeit ins Angebot, weil es je nach Gebäudehöhe und Zugänglichkeit einen spürbaren Teil der Montagekosten ausmacht. Fehlt es im Angebot, kommt es später als Nachtrag.

Gilt der Nullsteuersatz auch für die Montage?

Ja, der Nullsteuersatz gilt nach § 12 Abs. 3 Nr. 4 UStG auch für die Installation von Photovoltaikanlagen und Stromspeichern, wenn die gelieferten Komponenten die Voraussetzungen der Nr. 1 erfüllen. Bei einer installierten Bruttoleistung von höchstens 30 kWp laut Marktstammdatenregister gelten diese Voraussetzungen als erfüllt. Die Montage wird dann mit 0 % Umsatzsteuer berechnet.

Kann ich die PV-Montage als Handwerkerleistung absetzen?

Die Arbeitskosten der PV-Montage können nach § 35a Abs. 3 EStG die Einkommensteuer um 20 % mindern, höchstens um 1.200 Euro im Jahr. Voraussetzung sind laut § 35a EStG Rechnung, Überweisung, keine Betriebsausgaben und kein zinsverbilligtes Darlehen oder steuerfreier Zuschuss für die Maßnahme. Material zählt nicht. Den Einzelfall klärt eine Steuerberatung.

Wie lange dauert die PV-Montage?

Wie lange die PV-Montage dauert, hängt von Dachgröße, Dachart, Gerüst und Elektroarbeiten ab. Die Arbeit auf dem Dach ist oft der kürzere Teil, länger dauern häufig Terminplanung, Netzanmeldung und der Zählertausch durch den Netzbetreiber. Einen Überblick über alle Phasen von der Bestellung bis zur Inbetriebnahme gibt der Ratgeber zur Installationsdauer.

Was gehört in ein vollständiges Montageangebot?

Ein vollständiges Montageangebot für eine PV-Anlage nennt Gerüst, Montagesystem passend zur Dachart, Modulbelegung, Wechselrichter, Elektroarbeiten, eine nötige Erneuerung des Zählerschranks, Netzanmeldung und Inbetriebnahme als eigene Positionen. Dazu gehören der ausführende Elektrobetrieb, die Gewährleistung und die Übergabe von Inbetriebnahmeprotokoll und Datenblättern. Fehlende Posten kommen sonst als Nachtrag.

Fazit: Bei der PV-Montage entscheidet das Angebot

Die PV-Montage ist kein Nebenposten: Weil die Module laut Fraunhofer ISE nur noch rund ein Fünftel der Investitionskosten von PV-Anlagen ausmachen, unterscheiden sich Angebote nach unserer Einordnung vor allem bei Montage, Gerüst und Elektrik. Der Preisindex der Verbraucherzentrale NRW zeigt, dass größere Anlagen je kWp deutlich günstiger sind, unter anderem weil die Montage bei größeren Anlagen weniger ins Gewicht fällt.

Achten Sie auf ein vollständiges Angebot mit allen Positionen, auf einen im Installateurverzeichnis eingetragenen Elektrofachbetrieb und auf 0 % Umsatzsteuer für Anlage und Installation, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind; bei Anlagen bis 30 kWp laut Marktstammdatenregister gelten sie als erfüllt. Lassen Sie Arbeitslohn und Material getrennt ausweisen, dann können Sie die Handwerkerleistung prüfen lassen. Passende Fachbetriebe für die Montage finden Sie über Solaranlagen-Angebote auf Solar.red.

Quellen und Methodik

Preise je kWp stammen aus dem Preisindex der Verbraucherzentrale NRW, der Modulanteil vom Fraunhofer ISE, Steuer- und Installationsregeln aus Umsatzsteuergesetz, Einkommensteuergesetz und Niederspannungsanschlussverordnung. Die Beispielsummen je Anlagengröße sind eigene Rechnungen.

  1. Verbraucherzentrale NRW: Was kostet eine Photovoltaikanlage? - mittlere Preise je kWp aus 71 Angeboten, Stand 28.08.2026
  2. Fraunhofer ISE: Aktuelle Fakten zur Photovoltaik in Deutschland - Anteil der Module an den Investitionskosten, Fassung vom 20.08.2026
  3. § 12 UStG: Steuersätze - Nullsteuersatz für Lieferung und Installation von PV-Anlagen
  4. § 13 NAV: Elektrische Anlage - wer Anlagen hinter dem Hausanschluss errichten darf
  5. § 35a EStG: Steuerermäßigung bei Handwerkerleistungen - 20 % der Arbeitskosten, höchstens 1.200 Euro

Hinweis: Solar.red steht in keiner geschäftlichen Verbindung mit den genannten Institutionen. Die Preise je kWp sind Mittelwerte aus Angeboten und ersetzen kein individuelles Angebot. Steuerliche Angaben ersetzen keine Steuerberatung, maßgeblich sind die jeweils geltenden Gesetzesfassungen.

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