Von D. Volbracht
Das Wichtigste in Kürze
Die Photovoltaik-Kosten liegen 2026 für eine 10-kWp-Dachanlage im Mittel bei rund 1.410 Euro je kWp, also etwa 14.100 Euro ohne Speicher. Das zeigt der Preisindex der Verbraucherzentrale NRW vom 28. August 2026 auf Basis echter Angebote. Solarstrom vom eigenen Dach kostet etwa 6 bis 14 Cent je kWh und damit deutlich weniger als Netzstrom.
- Preis je kWp nach Größe: im Mittel 2.090 Euro bei 4 bis 6 kWp bis 1.010 Euro über 16 kWp (Verbraucherzentrale NRW, Stand 28.08.2026).
- Stromspeicher: 360 bis 510 Euro je kWh bei gemeinsamer Installation mit der PV-Anlage, je nach Größe (Verbraucherzentrale NRW, Stand 28.08.2026).
- Zweiter Richtwert: 900 bis 1.500 Euro je kWp netto für eine 10-kWp-Dachanlage (Fraunhofer ISE, Photovoltaics Report vom 14.07.2026, Stand Ende 2025).
- Laufende Kosten: laut Fraunhofer ISE (August 2026) rund 1 bis 2 % der Investition pro Jahr.
- Netzstrom zum Vergleich: 37,97 Cent je kWh im 1. Halbjahr 2026 laut Statistischem Bundesamt.
- Einspeisevergütung: 7,70 ct/kWh bis 10 kWp bei Inbetriebnahme vom 1. August bis 31. Dezember 2026 (Bundesnetzagentur).
- Steuer: 0 % Umsatzsteuer, bis 30 kWp automatisch, und steuerfreie Erträge für Anlagen bis 30 kWp je Wohneinheit.
- Ab 2027 geplant: Die Bundesregierung will die feste Einspeisevergütung für Neuanlagen weitgehend abschaffen, beschlossen ist das noch nicht.
Rechner: Wann rechnet sich meine PV-Anlage?
Vorbelegt mit Beispielwerten: mittlere Angebotspreise der Verbraucherzentrale NRW für 9 bis 10 kWp und für Speicher über 8 bis 10 kWh (Stand 28.08.2026), Strompreis Destatis 1. Halbjahr 2026, Vergütung bis 10 kWp ab 01.08.2026. Jahresertrag und Eigenverbrauch sind Beispielwerte, tragen Sie Ihre eigenen ein; mit Speicher den Eigenverbrauch entsprechend erhöhen. Betriebskosten: 1,5 % des PV-Anlagenpreises pro Jahr, die Mitte der Fraunhofer-Spanne von 1 bis 2 %. Einfache Rechnung ohne Zinsen, Alterung, Preisänderungen, Speicher-Betriebskosten und Batterieersatz.
Was kostet eine Photovoltaikanlage 2026?
Eine Photovoltaikanlage für ein Einfamilienhaus kostet 2026 je nach Größe im Mittel rund 10.000 bis 20.000 Euro ohne Speicher. Das zeigt der Preisindex der Verbraucherzentrale NRW vom 28. August 2026, der 71 echte Angebote aus Januar 2025 bis August 2026 auswertet: Eine 10-kWp-Anlage kostete im Mittel rund 1.410 Euro je kWp, also etwa 14.100 Euro. Mit 10-kWh-Speicher kommen rund 4.100 Euro hinzu.
Das Fraunhofer ISE setzt im Photovoltaics Report vom 14. Juli 2026 für eine 10-kWp-Dachanlage 900 bis 1.500 Euro je kWp netto an, Datenstand Ende 2025. Für 2026 erwartet das Institut eher steigende Preise, weil China im April 2026 die Exportsteuer-Rückerstattung von 9 % gestrichen hat und Material- und Frachtkosten steigen. Die Verbraucherzentrale betont, dass ihre Mittelwerte keine Preisliste sind: Angebote für dieselbe Größe liegen teils weit auseinander. Wo Ihr Angebot liegt, hängt von Dachform, Gerüst, Elektrik, Zählerschrank und Region ab. Mit Kilowattpeak (kWp) ist die Spitzenleistung der Module unter Standard-Testbedingungen gemeint.
Photovoltaik-Kosten pro kWp nach Anlagengröße
Photovoltaik kostet pro kWp laut Preisindex der Verbraucherzentrale NRW (Stand 28.08.2026) im Mittel zwischen 1.010 Euro bei Anlagen über 16 kWp und 2.090 Euro bei 4 bis 6 kWp. Der Preis je kWp sinkt mit der Größe, weil Fixkosten wie die Montage weniger ins Gewicht fallen. Er ist die beste Vergleichsgröße für Angebote, weil er Module, Wechselrichter, Montage und Installation bündelt.
| Anlagengröße | Mittlerer Preis je kWp | Gesamtkosten | Typischer Einsatz |
|---|---|---|---|
| 5 kWp | 2.090 € (Klasse 4 bis 6 kWp) | 10.450 € | Kleines Dach, geringer Verbrauch |
| 7 kWp | 1.820 € (über 6 bis 8 kWp) | 12.740 € | Reihen- oder Doppelhaus |
| 10 kWp | 1.410 € (über 9 bis 10 kWp) | 14.100 € | Einfamilienhaus |
| 15 kWp | 1.220 € (über 14 bis 16 kWp) | 18.300 € | Einfamilienhaus mit Wärmepumpe oder E-Auto |
| 20 kWp | 1.010 € (über 16 kWp) | 20.200 € | Großes Dach, hoher Verbrauch |
Die Preise beziehen sich laut Verbraucherzentrale auf den reinen PV-Anlagenteil ohne Speicher und ohne Extras wie Notstrom oder eine nötige Erneuerung der Hauselektrik. Größere Anlagen sind je kWp günstiger, weil Gerüst, Planung und Netzanmeldung auf mehr Leistung verteilt werden. Wie viel Leistung auf Ihr Dach passt, zeigt unser Ratgeber PV-Anlage: Größe berechnen.
Was kostet eine Photovoltaikanlage mit Speicher?
Eine Photovoltaikanlage mit Speicher kostet bei 10 kWp und 10 kWh nach den mittleren Angebotspreisen der Verbraucherzentrale NRW (Stand 28.08.2026) rund 18.200 Euro. Der Stromspeicher allein kostet bei gemeinsamer Installation mit der PV-Anlage im Mittel 360 bis 510 Euro je kWh, in der Klasse über 8 bis 10 kWh rund 410 Euro. Ein 10-kWh-Speicher kostet damit etwa 4.100 Euro.
| Konfiguration | Preis je kWh | Speicher allein | Gesamtkosten |
|---|---|---|---|
| 10 kWp ohne Speicher | - | 0 € | 14.100 € |
| 10 kWp und 5 kWh | 510 € | 2.550 € | 16.650 € |
| 10 kWp und 10 kWh | 410 € | 4.100 € | 18.200 € |
| 10 kWp und 15 kWh | 360 € | 5.400 € | 19.500 € |
Der Preis je kWh sinkt mit der Speichergröße, weil die Steuereinheit eines Speichers laut Verbraucherzentrale NRW unabhängig von der Kapazität immer anfällt und jedes weitere Batteriemodul nur Zusatzkosten verursacht. Der Preisindex beruht auf 70 Speicherangeboten aus Januar 2025 bis August 2026; innerhalb der Größenklassen streuen die Preise deutlich.
Ein größerer Speicher senkt zwar den Preis je kWh, erhöht aber die Gesamtkosten und wird im Winter oft nicht voll. Ob sich ein Speicher für Sie lohnt, hängt davon ab, wie viel Strom Sie abends und nachts verbrauchen; mehr dazu unter Eigenverbrauch.
Wie setzen sich die Kosten einer PV-Anlage zusammen?
Die Kosten einer PV-Anlage bestehen nur noch zu einem kleinen Teil aus den Modulen. Laut Fraunhofer ISE (Aktuelle Fakten zur Photovoltaik, August 2026) machen die PV-Module nur noch etwa ein Fünftel der Investition aus. Den größeren Teil tragen Wechselrichter, Montagesystem, Arbeitszeit, Elektroinstallation, Gerüst und Netzanmeldung.
- Solarmodule: rund ein Fünftel der Investition laut Fraunhofer ISE
- Wechselrichter: wandelt Gleichstrom in Wechselstrom, bei Speichern oft als Hybrid-Wechselrichter
- Montagesystem und Gerüst: abhängig von Dachform, Dachhöhe und Dacheindeckung
- Elektroinstallation: Leitungen, Schutztechnik, gegebenenfalls ein neuer Zählerschrank
- Messtechnik: Zweirichtungszähler oder Smart Meter über den Messstellenbetreiber
- Planung und Anmeldung: Netzanmeldung und Eintrag im Marktstammdatenregister
Weil Montage, Elektrik und weitere Komponenten den Großteil ausmachen, unterscheiden sich Angebote oft stärker durch Montageaufwand und Elektrik als durch die Module. Ein alter Zählerschrank, der erneuert werden muss, kann die Kosten spürbar erhöhen. Fragen Sie deshalb nach einem Angebot, das alle Positionen einzeln ausweist.
Laufende Kosten: Was kostet eine PV-Anlage pro Jahr?
Eine PV-Anlage kostet im Betrieb laut Fraunhofer ISE (Aktuelle Fakten zur Photovoltaik, August 2026) jährlich etwa 1 bis 2 % der Investitionskosten. Bei einer 10-kWp-Anlage für rund 14.100 Euro sind das etwa 140 bis 280 Euro pro Jahr. Über 20 Jahre summiert sich das auf rund 2.800 bis 5.600 Euro.
| Anlagengröße | Betriebskosten pro Jahr | Über 20 Jahre |
|---|---|---|
| 5 kWp (10.450 €) | 105 bis 209 € | 2.090 bis 4.180 € |
| 10 kWp (14.100 €) | 141 bis 282 € | 2.820 bis 5.640 € |
| 15 kWp (18.300 €) | 183 bis 366 € | 3.660 bis 7.320 € |
Zu den Betriebskosten zählen Versicherung, Wartung, Reparaturen und Messstellenbetrieb. Mit Speicher kommt nach etwa 15 Jahren der Batterieersatz hinzu. Wie oft eine Wartung sinnvoll ist, erklären wir unter Wartung der Solaranlage, welche Policen es gibt, unter Photovoltaik-Versicherung.
Was kostet Solarstrom pro kWh?
Solarstrom von einer kleinen Dachanlage kostet laut Fraunhofer ISE (Aktuelle Fakten zur Photovoltaik, August 2026) etwa 6 bis 14 Cent je kWh, je nach Anlagenpreis und Sonneneinstrahlung. Netzstrom kostete private Haushalte im 1. Halbjahr 2026 laut Statistischem Bundesamt durchschnittlich 37,97 Cent je kWh. Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde spart damit deutlich mehr, als sie in der Erzeugung kostet.
| Wert | Cent je kWh | Bedingung |
|---|---|---|
| Kleine PV-Dachanlage | etwa 6 bis 14 | je nach Anlagenpreis und Einstrahlung |
| Netzstrom Haushalte | 37,97 | Durchschnitt 1. Halbjahr 2026 |
| Einspeisevergütung bis 10 kWp | 7,70 | Teileinspeisung, Inbetriebnahme 01.08. bis 31.12.2026 |
Die Tabelle zeigt den wirtschaftlichen Kern: Strom, den Sie selbst verbrauchen, ersetzt Netzstrom für knapp 38 Cent. Strom, den Sie einspeisen, bringt bei Anlagen bis 10 kWp nur 7,70 Cent und liegt damit teils unter den eigenen Erzeugungskosten. Je höher Ihr Eigenverbrauch, desto besser rechnet sich die Anlage. Wie sich die Stromgestehungskosten berechnen, erklären wir im Lexikon.
Förderung und Steuer 2026: Was die Kosten senkt
Die wichtigste Förderung für Photovoltaik ist 2026 die Einspeisevergütung nach dem EEG: Bei Inbetriebnahme vom 1. August bis 31. Dezember 2026 zahlt der Netzbetreiber laut Bundesnetzagentur für Anlagen bis 10 kWp 7,70 ct/kWh bei Teileinspeisung und 12,22 ct/kWh bei Volleinspeisung. Gezahlt wird bisher über 20 Jahre, wie der Bundestag in seiner Meldung zur EEG-Novelle festhält. Hinzu kommen 0 % Umsatzsteuer und steuerfreie Erträge.
| Leistungsanteil | Teileinspeisung | Volleinspeisung |
|---|---|---|
| bis 10 kWp | 7,70 ct/kWh | 12,22 ct/kWh |
| über 10 bis 40 kWp | 6,66 ct/kWh | 10,24 ct/kWh |
| über 40 bis 100 kWp | 5,44 ct/kWh | 10,24 ct/kWh |
Nullsteuersatz und Einkommensteuer
Nach § 12 Abs. 3 Umsatzsteuergesetz gilt für die Lieferung und Installation von Solarmodulen, wesentlichen Komponenten und Stromspeichern ein Steuersatz von 0 %, wenn die Anlage auf oder nahe einem Wohngebäude steht; bei höchstens 30 kWp laut Marktstammdatenregister gilt das als erfüllt. Nach § 3 Nr. 72 Einkommensteuergesetz sind Einnahmen aus Anlagen bis 30 kWp je Wohn- oder Gewerbeeinheit und höchstens 100 kWp je Steuerpflichtigem steuerfrei. Die Kehrseite: Ausgaben, die mit steuerfreien Einnahmen zusammenhängen, lassen sich nach § 3c Einkommensteuergesetz grundsätzlich nicht absetzen. Details unter PV-Anlage und Steuer.
Regionale Zuschüsse einzelner Länder und Kommunen wechseln häufig; einen Überblick gibt unser Ratgeber zur Photovoltaik-Förderung, die aktuellen Vergütungssätze samt Rechner stehen unter Einspeisevergütung.
EEG 2027: Was sich für neue Anlagen ändern soll
Für Anlagen, die ab 2027 in Betrieb gehen, plant die Bundesregierung einen Systemwechsel. Laut dem Gesetzentwurf (Bundestags-Drucksache 21/7867), über den der Bundestag am 10. September 2026 informierte, soll die feste Einspeisevergütung für Neuanlagen entfallen. Für PV-Anlagen unter 25 kW sind feste Vergütungen noch bis Ende 2028 vorgesehen, aber nur drei Jahre lang und mit 5,2 Cent je kWh.
Das Gesetz soll 2027 in Kraft treten. Dafür müssen laut Bundestag sowohl der Bundestag zustimmen als auch die EU-Kommission grünes Licht geben; Details können sich im Verfahren noch ändern. Fest steht nach Angabe der Bundesnetzagentur nur, dass das EEG 2023 bis zum 31. Dezember 2026 anwendbar ist. Wer 2026 in Betrieb geht, erhält die bisherigen Sätze für 20 Jahre.
Für die Kostenplanung heißt das: Eine Anlage, die vor dem Jahreswechsel in Betrieb geht, sichert sich nach geltendem Recht 7,70 ct/kWh über 20 Jahre. Nach dem Entwurf gäbe es für spätere Anlagen unter 25 kW bis Ende 2028 nur noch 5,2 Cent über drei Jahre. Umso wichtiger wird bei neuen Anlagen ein hoher Eigenverbrauch, etwa mit Speicher, Wärmepumpe oder E-Auto.
Lohnt sich Photovoltaik 2026 noch?
Photovoltaik lohnt sich 2026 vor allem dann, wenn ein großer Teil des Solarstroms im Haus verbraucht wird. Selbst erzeugter Strom kostet laut Fraunhofer ISE (August 2026) etwa 6 bis 14 Cent je kWh, Netzstrom laut Statistischem Bundesamt 37,97 Cent. Eingespeister Strom bringt bis 10 kWp nur 7,70 Cent. Ob und wann sich Ihre Anlage bezahlt macht, zeigt der Rechner oben.
Den Jahresertrag für Ihr Dach liefert unser PV-Ertragsrechner. Mit den Beispielwerten im Rechner oben, also 950 kWh je kWp und 30 % Eigenverbrauch, ergibt sich für eine 10-kWp-Anlage ohne Speicher eine einfache Amortisation nach rund zehn Jahren. Steigt der Eigenverbrauch, verkürzt sich die Zeit; ein teurer Speicher kann sie verlängern. Ausführlich rechnen wir das unter Photovoltaik-Wirtschaftlichkeit durch.
Photovoltaik mit Wärmepumpe: Was die Kombination kostet
Photovoltaik und Wärmepumpe kosten zusammen die Summe beider Anlagen, also bei 10 kWp nach den mittleren Angebotspreisen der Verbraucherzentrale NRW rund 14.100 Euro für die PV-Anlage plus die Wärmepumpe. Der Vorteil liegt im Betrieb: Jede Kilowattstunde Solarstrom, die die Wärmepumpe verbraucht, ersetzt Netzstrom für durchschnittlich 37,97 Cent statt für 7,70 Cent eingespeist zu werden.
Allerdings braucht eine Wärmepumpe den meisten Strom im Winter, wenn die PV-Anlage am wenigsten liefert. Die Kombination erhöht den Eigenverbrauch daher vor allem in der Übergangszeit und beim Warmwasser. Die Wärmepumpe selbst wird über die KfW-Heizungsförderung bezuschusst; reine PV-Anlagen gehören nicht zu den dort förderfähigen Maßnahmen. Was eine Wärmepumpe einschließlich Einbau kostet, zeigt Wärmepumpe: Kosten mit Installation, wie beides zusammenspielt, unser Beitrag zur Kombination mit Photovoltaik.
So senken Sie die Kosten Ihrer PV-Anlage
Die Kosten einer PV-Anlage senken Sie am wirksamsten über den Preis je kWp und eine passende Speichergröße. Vergleichen Sie mehrere Angebote auf Basis von Euro je kWp, und prüfen Sie, welche Positionen enthalten sind. Ein überdimensionierter Speicher kostet viel und bleibt im Winter oft halb leer.
- Mindestens drei Angebote einholen und den Preis je kWp vergleichen
- Prüfen, ob Gerüst, Zählerschrank, Netzanmeldung und Inbetriebnahme enthalten sind
- Speichergröße am Abend- und Nachtverbrauch ausrichten, nicht an der Modulleistung allein
- Nullsteuersatz auf der Rechnung prüfen: 0 % Umsatzsteuer, bei Anlagen bis 30 kWp gilt die Voraussetzung automatisch als erfüllt
- Inbetriebnahmetermin beachten: 2026 gelten noch die Sätze nach EEG 2023
- Eigenverbrauch planen: Waschmaschine, Wärmepumpe und E-Auto tagsüber laufen lassen
- Garantien und Gewährleistung für Module, Wechselrichter und Speicher vergleichen
Für den Angebotsvergleich nutzen Sie unseren Photovoltaik-Angebotsvergleich.
Häufige Fragen zu Photovoltaik-Kosten
Was kostet eine Photovoltaikanlage für ein Einfamilienhaus?
Für ein Einfamilienhaus mit 10 kWp liegen Angebote laut Preisindex der Verbraucherzentrale NRW (Stand 28.08.2026) im Mittel bei rund 1.410 Euro je kWp, also etwa 14.100 Euro ohne Speicher. Das Fraunhofer ISE nennt für 10-kWp-Dachanlagen 900 bis 1.500 Euro je kWp netto (Stand Ende 2025). Mit einem 10-kWh-Speicher kommen rund 4.100 Euro hinzu.
Was kostet eine 10-kWp-Anlage mit Speicher?
Eine 10-kWp-Anlage mit 10-kWh-Speicher kostet nach den mittleren Angebotspreisen der Verbraucherzentrale NRW (Stand 28.08.2026) rund 18.200 Euro, eigene Rechnung. Davon entfallen etwa 14.100 Euro auf die PV-Anlage mit 1.410 Euro je kWp und rund 4.100 Euro auf den Speicher mit 410 Euro je kWh. Einzelne Angebote streuen deutlich.
Was kostet ein Stromspeicher pro kWh?
Ein Batteriespeicher, der gemeinsam mit der PV-Anlage installiert wird, kostet laut Preisindex der Verbraucherzentrale NRW (Stand 28.08.2026) im Mittel 360 bis 510 Euro je kWh. Kleine Speicher mit 4 bis 6 kWh liegen bei 510 Euro, große mit über 12 bis 16 kWh bei 360 Euro je kWh, weil die Steuereinheit unabhängig von der Kapazität immer anfällt.
Wie hoch sind die laufenden Kosten einer PV-Anlage pro Jahr?
Die laufenden Kosten liegen laut Fraunhofer ISE (Aktuelle Fakten zur Photovoltaik, August 2026) bei etwa 1 bis 2 % der Investition pro Jahr. Bei einer 10-kWp-Anlage für rund 14.100 Euro sind das etwa 140 bis 280 Euro jährlich. Dazu zählen vor allem Versicherung, Wartung und Reparaturen, bei manchen Anlagen auch der Messstellenbetrieb.
Was kostet Photovoltaik pro m²?
Die Kosten pro Quadratmeter hängen davon ab, wie viel Modulleistung auf einen Quadratmeter Dach passt und welcher Preis je kWp angeboten wird. Aussagekräftiger ist der Preis je kWp: Laut Preisindex der Verbraucherzentrale NRW (Stand 28.08.2026) liegt er je nach Anlagengröße im Mittel zwischen 1.010 und 2.090 Euro. Eine Umrechnung zeigt unser Ratgeber zu den Kosten pro Quadratmeter.
Kann ich die Kosten einer PV-Anlage steuerlich absetzen?
Bei Anlagen bis 30 kWp je Wohneinheit meist nicht. Ihre Einnahmen sind nach § 3 Nr. 72 Einkommensteuergesetz steuerfrei, und Ausgaben, die mit steuerfreien Einnahmen zusammenhängen, sind nach § 3c Einkommensteuergesetz grundsätzlich nicht abziehbar. Dafür zahlen Sie beim Kauf nach § 12 Abs. 3 Umsatzsteuergesetz 0 % Umsatzsteuer.
Gibt es 2026 noch eine Einspeisevergütung?
Ja. Bei Inbetriebnahme vom 1. August bis 31. Dezember 2026 zahlt der Netzbetreiber laut Bundesnetzagentur für Anlagen bis 10 kWp 7,70 ct/kWh bei Teileinspeisung und 12,22 ct/kWh bei Volleinspeisung, jeweils für 20 Jahre. Für Neuanlagen ab 2027 plant die Bundesregierung, die feste Vergütung weitgehend abzuschaffen; beschlossen ist das noch nicht.
Lohnt sich Photovoltaik 2026 noch?
In vielen Fällen ja, vor allem bei hohem Eigenverbrauch. Solarstrom vom eigenen Dach kostet laut Fraunhofer ISE (Aktuelle Fakten, August 2026) etwa 6 bis 14 Cent je kWh, Netzstrom laut Statistischem Bundesamt im 1. Halbjahr 2026 durchschnittlich 37,97 Cent. Eingespeister Strom bringt bis 10 kWp nur 7,70 Cent. Je mehr Sie selbst verbrauchen, desto schneller rechnet sich die Anlage.
Für wen lohnt sich Photovoltaik eher nicht?
Weniger lohnend ist Photovoltaik, wenn kaum Strom selbst verbraucht wird und das Dach wenig Sonne bekommt. Dann wird viel Strom für 7,70 Cent eingespeist, während die Erzeugung bei kleinen Dachanlagen laut Fraunhofer ISE (August 2026) bis etwa 14 Cent je kWh kosten kann. Auch ein Dach, das bald saniert werden muss, sollte vorher erneuert werden.
Ist Strom vom eigenen Dach günstiger als Netzstrom?
Ja, deutlich. Kleine PV-Dachanlagen erzeugen Strom laut Fraunhofer ISE (Aktuelle Fakten zur Photovoltaik, August 2026) für etwa 6 bis 14 Cent je kWh. Private Haushalte zahlten für Netzstrom im 1. Halbjahr 2026 laut Statistischem Bundesamt durchschnittlich 37,97 Cent je kWh, also mindestens das Zweieinhalbfache der Erzeugungskosten vom eigenen Dach.
Fazit
Eine Photovoltaikanlage kostet laut Preisindex der Verbraucherzentrale NRW (Stand 28.08.2026) im Mittel zwischen 1.010 und 2.090 Euro je kWp, für ein Einfamilienhaus mit 10 kWp also rund 14.100 Euro, mit 10-kWh-Speicher rund 18.200 Euro. Das Fraunhofer ISE nennt für 10-kWp-Dachanlagen 900 bis 1.500 Euro je kWp netto (Stand Ende 2025). Die laufenden Kosten bleiben mit 1 bis 2 % der Investition pro Jahr überschaubar, Solarstrom vom eigenen Dach kostet nur einen Bruchteil des Netzstrompreises.
Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit ist der Eigenverbrauch, denn Einspeisen bringt bis 10 kWp nur 7,70 Cent je kWh. Wer 2026 in Betrieb geht, sichert sich diesen Satz für 20 Jahre; für spätere Anlagen plant die Bundesregierung deutlich weniger. Holen Sie mehrere Angebote ein und vergleichen Sie den Preis je kWp. Wie groß Ihre Anlage sein sollte, zeigt unser Solarrechner.
Quellen und Methodik
Preise für Anlagen und Speicher stammen aus dem Preisindex der Verbraucherzentrale NRW (Stand 28.08.2026), ergänzt um Werte des Fraunhofer ISE von 2026. Strompreis, Vergütung und EEG-Pläne kommen von Statistischem Bundesamt, Bundesnetzagentur und Bundestag. Gesamtkosten je Größe sind eigene Rechnungen, reale Angebote weichen ab.
- Fraunhofer ISE: Photovoltaics Report (Fassung 14.07.2026) - Systempreis 10-kWp-Dachanlage, Preistrends 2026
- Fraunhofer ISE: Aktuelle Fakten zur Photovoltaik in Deutschland (Fassung 20.08.2026) - Betriebskosten, Stromgestehungskosten kleiner Dachanlagen, Modulanteil
- Statistisches Bundesamt: Strom- und Gaspreise für Haushalte im 1. Halbjahr 2026 - Haushaltsstrompreis
- Bundesnetzagentur: EEG-Förderung und -Fördersätze - Einspeisevergütung ab 01.08.2026
- Deutscher Bundestag: Bundesregierung legt EEG-Novelle vor (hib 701/2026) - Pläne für Neuanlagen ab 2027
Hinweis: Solar.red steht in keiner geschäftlichen Verbindung mit den genannten Institutionen. Die Preisspannen beruhen auf Studienwerten und eigenen Rechnungen und ersetzen kein Angebot. Vergütungssätze und Steuerregeln können sich ändern; maßgeblich sind die jeweils aktuellen Veröffentlichungen von Bundesnetzagentur und Gesetzgeber. Dieser Artikel ist keine Steuerberatung.
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