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Heizlüfter Stromverbrauch berechnen: Rechner

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Kosten pro Stunde
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Stromverbrauch pro Jahr
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Wärmepumpe, gleiche Wärmemenge

Der Rechner nimmt an, dass der Heizlüfter die ganze Laufzeit mit voller Leistung heizt. Das ist die Obergrenze: Mit Thermostat schaltet das Heizelement zwischendurch ab, der echte Verbrauch liegt dann niedriger. Ein Monat ist mit 30,4 Tagen gerechnet. Der Wärmepumpen-Vergleich ist eine eigene Rechnung mit der Jahresarbeitszahl 3,4, dem vom Fraunhofer ISE gemessenen Durchschnitt für Luft/Wasser-Wärmepumpen in Bestandsgebäuden, ohne Anschaffungskosten.

Das Wichtigste in Kürze

Beim Heizlüfter entspricht der Stromverbrauch der Leistung: Ein Gerät mit 2.000 Watt verbraucht bei voller Leistung 2 kWh pro Stunde. Mit dem durchschnittlichen Haushaltsstrompreis von 37,97 Cent je kWh aus dem 1. Halbjahr 2026 (Statistisches Bundesamt) kostet das 0,76 € pro Stunde. Für wenige Minuten im Bad ist das günstig, als Dauerheizung die teuerste Lösung.

  • Formel: Leistung in Watt ÷ 1.000 × Stunden × Strompreis je kWh
  • 1.000 Watt: 1 kWh und 0,38 € pro Stunde
  • 2.000 Watt: 2 kWh und 0,76 € pro Stunde, 18,23 € bei 24 Stunden
  • Heizsaison: 2.000 Watt, vier Stunden täglich, sechs Monate: rund 1.459 kWh und 554 €
  • Vergleich: Strom kostete Haushalte im 1. Halbjahr 2026 rund 3,3-mal so viel wie Erdgas (37,97 gegenüber 11,58 Cent je kWh)
  • Sparsame Geräte: gibt es nicht, jede kWh Strom wird zu 1 kWh Wärme. Es zählen Wattzahl, Laufzeit und Thermostat

Wie viel Strom verbraucht ein Heizlüfter pro Stunde?

Ein Heizlüfter verbraucht pro Stunde so viele Kilowattstunden, wie er Kilowatt Leistung hat: 1.000 Watt ergeben 1 kWh, 2.000 Watt ergeben 2 kWh. Beim durchschnittlichen Haushaltsstrompreis von 37,97 Cent je kWh, den das Statistische Bundesamt für das 1. Halbjahr 2026 ausweist, kostet das 0,38 € beziehungsweise 0,76 € pro Stunde bei voller Leistung.

Wer lieber von Hand rechnet, braucht nur eine Formel: Leistung in Watt geteilt durch 1.000 ergibt die Leistung in Kilowatt. Mal Stunden ergibt das die Kilowattstunden, mal Strompreis die Kosten. Ein Beispiel: 2.000 Watt ÷ 1.000 × 4 Stunden × 0,3797 € ergeben 3,04 €. Für alle Geräte im Haushalt zusammen gibt es den Stromkostenrechner.

Der Zusammenhang gilt für jedes Modell und jeden Hersteller, weil ein Heizlüfter technisch nichts anderes ist als ein Heizdraht oder ein Keramikelement mit Ventilator davor. Die meisten Geräte haben zwei Heizstufen, häufig 1.000 und 2.000 Watt. Welche Stufe läuft, entscheidet über den Verbrauch, nicht die Marke.

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Stromverbrauch und Stromkosten von Heizlüftern nach Leistung bei voller Leistung, Strompreis 37,97 Cent je kWh (Statistisches Bundesamt, 1. Halbjahr 2026), eigene Rechnung
LeistungVerbrauch pro StundeKosten pro StundeMonat bei 2 h täglichSaison bei 4 h täglich
500 W0,50 kWh0,19 €11,54 €139 €
750 W0,75 kWh0,28 €17,31 €208 €
1.000 W1,00 kWh0,38 €23,09 €277 €
1.200 W1,20 kWh0,46 €27,70 €332 €
1.500 W1,50 kWh0,57 €34,63 €416 €
1.800 W1,80 kWh0,68 €41,55 €499 €
2.000 W2,00 kWh0,76 €46,17 €554 €
2.400 W2,40 kWh0,91 €55,41 €665 €
3.000 W3,00 kWh1,14 €69,26 €831 €

Die Spalte Saison rechnet mit sechs Heizmonaten zu je 30,4 Tagen, also 182,4 Tagen. Sie zeigt, wie aus Centbeträgen pro Stunde dreistellige Summen werden: Schon die kleine Stufe mit 1.000 Watt kostet bei vier Stunden täglich rund 277 € pro Heizsaison.

500 Watt0,19 € pro Stunde
1.000 Watt0,38 € pro Stunde
1.500 Watt0,57 € pro Stunde
2.000 Watt0,76 € pro Stunde
2.500 Watt0,95 € pro Stunde
3.000 Watt1,14 € pro Stunde
Stromkosten pro Stunde bei voller Leistung, gerechnet mit 37,97 Cent je kWh (Statistisches Bundesamt, 1. Halbjahr 2026). Eigene Rechnung.

Was kostet ein 2.000-Watt-Heizlüfter pro Stunde, Tag und Jahr?

Ein 2.000-Watt-Heizlüfter kostet bei voller Leistung 0,76 € pro Stunde, 6,08 € bei acht Stunden und 18,23 € bei 24 Stunden. Grundlage sind 2 kWh Verbrauch pro Stunde und der Durchschnittspreis von 37,97 Cent je kWh aus dem 1. Halbjahr 2026. Vier Stunden täglich über sechs Heizmonate ergeben rund 1.459 kWh und 554 €.

Die Tabelle zeigt die Kosten nach Laufzeit. Mehrere Geräte vervielfachen den Betrag, weil jeder Heizlüfter für sich seine volle Leistung zieht.

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Stromkosten eines Heizlüfters mit 2.000 Watt nach Laufzeit bei voller Leistung, Strompreis 37,97 Cent je kWh (Statistisches Bundesamt, 1. Halbjahr 2026), eigene Rechnung
LaufzeitVerbrauch je Gerät1 Gerät2 Geräte3 Geräte
10 Minuten0,33 kWh0,13 €0,25 €0,38 €
30 Minuten1,00 kWh0,38 €0,76 €1,14 €
1 Stunde2,00 kWh0,76 €1,52 €2,28 €
2 Stunden4,00 kWh1,52 €3,04 €4,56 €
4 Stunden8,00 kWh3,04 €6,08 €9,11 €
8 Stunden16,00 kWh6,08 €12,15 €18,23 €
12 Stunden24,00 kWh9,11 €18,23 €27,34 €
24 Stunden48,00 kWh18,23 €36,45 €54,68 €
Dauerbetrieb

Ein einzelner 2.000-Watt-Heizlüfter, der einen Monat lang rund um die Uhr mit voller Leistung läuft, verbraucht 1.459 kWh und kostet rund 554 €. Bei drei Geräten sind es rund 1.662 € im Monat (eigene Rechnung mit 37,97 Cent je kWh, 1. Halbjahr 2026).

Warum der echte Verbrauch oft niedriger ist als auf dem Typenschild

Die Wattzahl auf dem Typenschild ist die Leistung, die der Heizlüfter zieht, solange das Heizelement eingeschaltet ist. Hat das Gerät ein Thermostat, schaltet es das Heizelement ab, sobald die eingestellte Temperatur erreicht ist, und erst wieder ein, wenn der Raum abkühlt. In einem kleinen, geschlossenen Raum heizt ein 2.000-Watt-Gerät deshalb nur einen Teil der Zeit.

Wie groß dieser Teil ist, hängt von Raumgröße, Dämmung und Außentemperatur ab und lässt sich nicht pauschal angeben. Messen können Sie ihn mit einem Energiekostenmessgerät, einem Zwischenstecker, der die verbrauchten Kilowattstunden zählt. Eine Messung über mehrere Tage zeigt den tatsächlichen Verbrauch in Ihrem Raum. Tabellen und Rechner auf dieser Seite zeigen die Obergrenze bei durchgehend voller Leistung.

Umgekehrt gilt: Ein Heizlüfter ohne Thermostat oder einer, der für den Raum zu schwach ist, läuft ohne Pause. Dann stimmt die Rechnung mit der vollen Wattzahl genau.

Gibt es Heizlüfter mit wenig Stromverbrauch?

Einen Heizlüfter, der aus weniger Strom mehr Wärme macht, gibt es nicht. Jedes Gerät wandelt 1 kWh Strom in 1 kWh Wärme um, egal ob Keramik-Heizlüfter, Mini-Heizlüfter oder teures Markengerät. Wenig Stromverbrauch erreichen Sie nur über eine niedrigere Wattzahl, eine kürzere Laufzeit und ein Thermostat, das das Heizelement bei erreichter Temperatur abschaltet.

Ein Mini-Heizlüfter mit 500 Watt verbraucht ein Viertel dessen, was ein Gerät mit 2.000 Watt zieht, liefert aber auch nur ein Viertel der Wärme. Für den Platz unter dem Schreibtisch reicht das, ein ganzes Zimmer wird damit nicht warm. Die Angabe "sparsam" in der Werbung beschreibt also die geringe Leistung, nicht eine bessere Technik.

Was die EU seit dem 1. Juli 2025 vorschreibt

Seit dem 1. Juli 2025 gilt die EU-Verordnung 2024/1103 mit Ökodesign-Anforderungen an Einzelraumheizgeräte. Zu den dort geregelten ortsbeweglichen elektrischen Einzelraumheizgeräten zählen Geräte mit Kabel und Stecker, die von Raum zu Raum getragen werden können, also auch steckerfertige Heizlüfter. Für sie verlangt die Verordnung einen Raumheizungs-Jahresnutzungsgrad von mindestens 44,7 Prozent.

Der Wert wirkt niedrig, weil die Verordnung Strom mit dem Umrechnungskoeffizienten 1,9 in Primärenergie umrechnet, das ist die Energie, die für die Stromerzeugung eingesetzt wird. Regelungsfunktionen wie eine Raumtemperaturregelung fließen in die Berechnung ein. Im Aus-Zustand und im Bereitschaftszustand darf ein Gerät laut Verordnung höchstens 0,5 Watt aufnehmen. Für den Kauf heißt das: Auf Thermostat und Timer achten, nicht auf Effizienzversprechen.

Heizlüfter oder Infrarotheizung, Konvektor, Gas, Wärmepumpe: Was ist günstiger?

Heizlüfter, Infrarotheizung und Konvektor kosten je Kilowattstunde Wärme gleich viel, nämlich den Strompreis von 37,97 Cent (1. Halbjahr 2026). Erdgas kostete Haushalte im selben Zeitraum 11,58 Cent je kWh. Eine Luft/Wasser-Wärmepumpe mit der vom Fraunhofer ISE gemessenen Jahresarbeitszahl 3,4 kommt rechnerisch auf 11,2 Cent je Kilowattstunde Wärme.

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Energiekosten je Kilowattstunde Wärme nach Heizart. Preise: Statistisches Bundesamt, 1. Halbjahr 2026. Jahresarbeitszahlen: Fraunhofer ISE, Messung in Bestandsgebäuden. Wärmepumpen-Werte sind eigene Rechnung
HeizartEnergiepreisWärme aus 1 kWhKosten je kWh Wärme
Heizlüfter37,97 ct/kWh Strom1 kWh37,97 ct
Infrarotheizung, Konvektor37,97 ct/kWh Strom1 kWh37,97 ct
Erdgas, ohne Kesselverluste11,58 ct/kWh Gashöchstens 1 kWhmindestens 11,58 ct
Luft/Wasser-Wärmepumpe37,97 ct/kWh Strom3,4 kWh11,17 ct
Erdreich-Wärmepumpe37,97 ct/kWh Strom4,3 kWh8,83 ct

Zwischen Heizlüfter, Infrarotheizung und Konvektor gibt es beim Stromverbrauch keinen Unterschied, alle drei sind eine Elektroheizung, die Strom direkt in Wärme umsetzt. Sie verteilen die Wärme nur anders: Der Heizlüfter bläst warme Luft in den Raum und wirkt sofort, die Infrarotheizung erwärmt Flächen und Personen, der Konvektor lässt Luft ohne Gebläse aufsteigen.

Der große Unterschied liegt zur Wärmepumpe. Das Fraunhofer ISE hat vier Jahre lang 77 Wärmepumpen in Ein- bis Dreifamilienhäusern im Bestand vermessen und am 3. November 2025 die Ergebnisse veröffentlicht: Luft/Wasser-Wärmepumpen erreichten im Durchschnitt eine Jahresarbeitszahl von 3,4, Erdreich-Wärmepumpen von 4,3. Die Jahresarbeitszahl gibt an, wie viele Kilowattstunden Wärme aus einer Kilowattstunde Strom werden. Die einzelnen Anlagen lagen zwischen 2,6 und 5,4.

Rechenbeispiel für ein ganzes Haus

Für 15.000 kWh Wärme im Jahr bräuchten Heizlüfter 15.000 kWh Strom. Mit dem Durchschnittspreis von 37,97 Cent sind das 5.696 €. Haushalte mit mehr als 15.000 kWh Jahresverbrauch zahlten im 1. Halbjahr 2026 laut Statistischem Bundesamt im Schnitt 30,55 Cent, dann wären es 4.582 €. Eine Luft/Wasser-Wärmepumpe mit Jahresarbeitszahl 3,4 braucht für dieselbe Wärme rund 4.412 kWh Strom und kommt mit 37,97 Cent auf rund 1.675 €. 15.000 kWh Erdgas kosteten zum Durchschnittspreis 1.737 €, wegen der Kesselverluste braucht eine Gasheizung für 15.000 kWh Wärme etwas mehr. Das Beispiel ist eine eigene Rechnung ohne Anschaffungs- und Wartungskosten. Was eine Wärmepumpe im laufenden Betrieb kostet, steht im Beitrag zu den Betriebskosten der Wärmepumpe.

Wann lohnt sich ein Heizlüfter?

Ein Heizlüfter lohnt sich, wenn ein kleiner Raum für wenige Minuten warm werden soll: das Bad am Morgen, das Gästezimmer, die Werkstatt. 15 Minuten mit 2.000 Watt kosten 0,19 €, gerechnet mit 37,97 Cent je kWh aus dem 1. Halbjahr 2026. Als Ersatz für die Heizung über viele Stunden ist er die teuerste Lösung.

Die Rechnung dahinter ist einfach: Der Heizlüfter hat den höchsten Preis je Kilowattstunde Wärme, braucht aber keine Anlaufzeit und heizt nur den Raum, in dem er steht. Solange die Laufzeit kurz bleibt, fällt der hohe Preis kaum ins Gewicht. Über sechs Heizmonate kosten 15 Minuten täglich mit 2.000 Watt rund 35 €. Bei vier Stunden täglich sind es rund 554 €.

Passt gut

  • Bad am Morgen für 10 bis 15 Minuten
  • Selten genutzte Räume wie Gästezimmer oder Hobbykeller
  • Übergangszeit, wenn die Zentralheizung noch aus ist
  • Notlösung, wenn die Heizung ausfällt

Passt nicht

  • Dauerbetrieb über viele Stunden am Tag
  • Ersatz für die Heizung in der ganzen Wohnung
  • Große oder schlecht gedämmte Räume
  • Mehrere Geräte an einem Stromkreis

Wie viele Heizlüfter verträgt eine Steckdose?

Ein Stromkreis, der mit 16 Ampere abgesichert ist, liefert bei 230 Volt höchstens 3.680 Watt (230 Volt × 16 Ampere). Zwei Heizlüfter mit je 2.000 Watt kommen zusammen auf 4.000 Watt und überlasten diesen Stromkreis, die Sicherung löst aus. Dasselbe passiert, wenn am selben Stromkreis neben einem Heizlüfter weitere starke Verbraucher laufen. Umrechnen lassen sich die Größen mit dem Volt-Watt-Ampere-Rechner.

Vor dem Einschalten prüfen
  • Wattzahl und Heizstufen auf dem Typenschild ablesen
  • Heizlüfter direkt in die Wandsteckdose stecken und prüfen, was noch am selben Stromkreis hängt
  • Im Bad nur Geräte verwenden, die laut Typenschild für Feuchträume zugelassen sind
  • Luftein- und Luftauslass frei halten, das Gerät nie abdecken
  • In der Bedienungsanleitung nachlesen, ob Betrieb ohne Aufsicht erlaubt ist

Stromverbrauch senken: fünf Schritte

Den Stromverbrauch eines Heizlüfters senken nur drei Stellgrößen: weniger Watt, weniger Laufzeit und ein niedrigerer Strompreis. Alles andere ändert an der Rechnung nichts. Die fünf Schritte sind nach Wirkung sortiert.

  1. Laufzeit begrenzen: Jede Stunde weniger spart bei 2.000 Watt 0,76 €. Ein Timer oder eine Zeitschaltuhr verhindert, dass das Gerät vergessen weiterläuft.
  2. Kleine Stufe wählen: Die Stufe mit 1.000 Watt halbiert den Verbrauch pro Stunde. In einem kleinen Bad dauert das Aufwärmen etwas länger, kostet aber nicht mehr.
  3. Thermostat nutzen: Ein Gerät mit Raumtemperaturregelung schaltet das Heizelement ab, sobald es warm genug ist.
  4. Tür und Fenster schließen: Der Heizlüfter erwärmt die Luft. Entweicht sie, heizt das Gerät ohne Pause weiter.
  5. Strompreis prüfen: Jeder Cent weniger je kWh spart bei 2.000 Watt und vier Stunden täglich rund 15 € pro Heizsaison.

Wer regelmäßig mehrere Stunden am Tag mit Strom zuheizt, sollte die Ursache klären: Ist ein Raum dauerhaft zu kalt, liegt es meist an der Heizung oder an der Dämmung, nicht am fehlenden Heizlüfter. Einen Überblick über die Kosten des ganzen Hauses gibt der Beitrag Heizkosten berechnen. Soll ein einzelner Raum dauerhaft elektrisch beheizt werden, ist eine Luft-Luft-Wärmepumpe die sparsamere Technik, im Altbau die Wärmepumpe als Heizungsersatz. Welche Zuschüsse es dafür gibt, steht im Beitrag zur Wärmepumpen-Förderung.

Häufige Fragen

Was kostet ein 2000-Watt-Heizlüfter pro Stunde?

Ein Heizlüfter mit 2.000 Watt verbraucht bei voller Leistung 2 kWh Strom pro Stunde. Beim durchschnittlichen Haushaltsstrompreis von 37,97 Cent je kWh, den das Statistische Bundesamt für das 1. Halbjahr 2026 ausweist, sind das 0,76 € pro Stunde. Zwei Stunden täglich kosten 1,52 €, auf einen Monat gerechnet rund 46 €.

Was kostet 10 Minuten Heizlüfter?

Zehn Minuten Betrieb kosten bei einem 2.000-Watt-Heizlüfter rund 13 Cent. Das Gerät verbraucht in dieser Zeit 0,33 kWh, gerechnet mit 37,97 Cent je kWh (Statistisches Bundesamt, 1. Halbjahr 2026). Ein Gerät mit 1.000 Watt kommt in zehn Minuten auf rund 6 Cent. Für kurze Einsätze im Bad ist der Heizlüfter deshalb günstig.

Wie viel Strom verbraucht ein Heizlüfter mit 1500 Watt?

Ein Heizlüfter mit 1.500 Watt verbraucht bei voller Leistung 1,5 kWh pro Stunde. Mit dem Durchschnittspreis von 37,97 Cent je kWh aus dem 1. Halbjahr 2026 kostet das 0,57 € pro Stunde. Bei vier Stunden täglich über sechs Heizmonate summiert sich der Verbrauch auf rund 1.094 kWh und rund 416 €.

Was kostet ein Heizlüfter mit 1000 Watt pro Stunde?

Ein Heizlüfter mit 1.000 Watt verbraucht 1 kWh pro Stunde und kostet damit genau den Preis einer Kilowattstunde. Mit dem Durchschnittswert von 37,97 Cent je kWh (Statistisches Bundesamt, 1. Halbjahr 2026) sind das 0,38 € pro Stunde. Den eigenen Arbeitspreis finden Sie auf der Stromrechnung, er kann deutlich abweichen.

Was kostet ein Heizlüfter pro Tag?

Läuft ein 2.000-Watt-Heizlüfter 24 Stunden mit voller Leistung, verbraucht er 48 kWh und kostet 18,23 € pro Tag, gerechnet mit 37,97 Cent je kWh aus dem 1. Halbjahr 2026. Bei acht Stunden sind es 6,08 €, bei zwei Stunden 1,52 €. Mit Thermostat liegt der Wert niedriger, weil das Heizelement zwischendurch abschaltet.

Ist ein Heizlüfter billiger als eine Heizung?

Nein, im Dauerbetrieb nicht. Eine Kilowattstunde Strom kostete Haushalte im 1. Halbjahr 2026 laut Statistischem Bundesamt 37,97 Cent, eine Kilowattstunde Erdgas 11,58 Cent. Strom ist damit rund 3,3-mal so teuer. Günstiger ist der Heizlüfter nur, wenn er wenige Minuten einen kleinen Raum wärmt, statt die Zentralheizung für das ganze Haus hochzufahren.

Was verbraucht mehr Strom: Heizlüfter oder Infrarotheizung?

Bei gleicher Leistung und gleicher Laufzeit verbrauchen beide gleich viel. Ein Heizlüfter und eine Infrarotheizung mit je 1.000 Watt ziehen 1 kWh pro Stunde und geben 1 kWh Wärme ab. Der Unterschied liegt in der Verteilung: Der Heizlüfter erwärmt die Luft, die Infrarotheizung Flächen und Personen. Sparen lässt sich nur über weniger Watt oder kürzere Laufzeit.

Kann ich einen Heizlüfter über Nacht laufen lassen?

Sinnvoll ist das nicht. Acht Stunden mit 2.000 Watt verbrauchen 16 kWh und kosten 6,08 € pro Nacht, gerechnet mit 37,97 Cent je kWh aus dem 1. Halbjahr 2026. Auf einen Monat sind das rund 185 €. Ob das Gerät ohne Aufsicht laufen darf, steht in der Bedienungsanleitung. Abgedeckt werden darf ein Heizlüfter nie.

Wie viel Strom verbraucht ein Heizlüfter mit 3000 Watt?

Ein Heizlüfter mit 3.000 Watt verbraucht 3 kWh pro Stunde und kostet beim Durchschnittspreis von 37,97 Cent je kWh aus dem 1. Halbjahr 2026 1,14 € pro Stunde. Ein Bauheizer mit 9 kW am Starkstromanschluss kommt auf 9 kWh und 3,42 € pro Stunde. Solche Geräte sind für Werkstatt und Baustelle gedacht, nicht für Wohnräume.

Lohnt sich ein Heizlüfter fürs Bad?

Für kurze Einsätze ja. Ein 2.000-Watt-Heizlüfter, der morgens 15 Minuten läuft, verbraucht 0,5 kWh und kostet 0,19 € am Tag, gerechnet mit 37,97 Cent je kWh aus dem 1. Halbjahr 2026. Über sechs Heizmonate sind das rund 35 €. Im Bad muss das Gerät für Feuchträume zugelassen sein, das steht auf dem Typenschild.

Fazit: Für Minuten günstig, für Stunden teuer

Der Stromverbrauch eines Heizlüfters lässt sich genau berechnen, weil er allein von Wattzahl und Laufzeit abhängt. Mit 2.000 Watt und dem Durchschnittspreis von 37,97 Cent je kWh aus dem 1. Halbjahr 2026 sind es 0,76 € pro Stunde. Für die Viertelstunde im Bad macht das 0,19 € am Tag, für vier Stunden täglich rund 554 € pro Heizsaison.

Sparsame Heizlüfter gibt es nicht, nur kleinere und besser geregelte. Wer dauerhaft Wärme braucht, fährt mit jeder Heizung besser, die aus einer Kilowattstunde Strom mehr als eine Kilowattstunde Wärme macht. Der Wärmepumpen-Rechner zeigt, was das für Ihr Haus bedeutet.

Quellen und Methodik

Strom- und Gaspreis stammen vom Statistischen Bundesamt und sind Durchschnittspreise privater Haushalte im 1. Halbjahr 2026 einschließlich Netzentgelten, Steuern, Abgaben und Umlagen. Die Anforderungen an Heizgeräte stammen aus der EU-Verordnung 2024/1103, die Jahresarbeitszahlen aus einer Feldmessung des Fraunhofer ISE. Alle Kosten in Text, Tabellen und Rechner sind eigene Rechnungen von Solar.red aus Leistung, Laufzeit und diesen Preisen bei durchgehend voller Leistung. Solar.red hat keine Geräte gemessen.

  1. Statistisches Bundesamt: Strom- und Gaspreise für Haushalte im 1. Halbjahr 2026 gesunken, Pressemitteilung Nr. 345 vom 30. September 2026 - Strompreis 37,97 Cent und Gaspreis 11,58 Cent je kWh, Strompreis für Großverbraucher
  2. Verordnung (EU) 2024/1103 der Kommission vom 18. April 2024: Ökodesign-Anforderungen an Einzelraumheizgeräte - Geltung ab 1. Juli 2025, Jahresnutzungsgrad, Umrechnungskoeffizient, Leistungsaufnahme im Aus- und Bereitschaftszustand
  3. Fraunhofer ISE: Wärmepumpen heizen auch im Altbau klimafreundlich, Presseinformation vom 3. November 2025 - Jahresarbeitszahlen von 77 Wärmepumpen in Bestandsgebäuden

Hinweis: Dieser Beitrag ersetzt keine Energieberatung und keine Elektrofachkraft. Strom- und Gaspreise sind Durchschnittswerte und ändern sich, Ihr Tarif kann deutlich abweichen. Der Rechner liefert eine Orientierung bei voller Leistung. Für die Sicherheit Ihres Geräts gilt die Bedienungsanleitung des Herstellers. Alle Angaben ohne Gewähr.

© Solar.red