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Photovoltaik-Leistung pro m² berechnen

Leistung und Ertrag pro Quadratmeter

9,99 kWp
Leistung der Fläche
10.772 kWh
Ertrag pro Jahr
245 kWh
Ertrag pro m² und Jahr

44 m² Modulfläche mit 22,7 % Wirkungsgrad leisten 227 Wp pro m². Für 1 kWp brauchen Sie 4,4 m².

Eigene Rechnung: Leistung = Fläche × Wirkungsgrad × 1.000 W/m² nach der Definition der Standard-Testbedingungen. Ertrag pro kWp aus PVGIS 5.2 (Datenbasis SARAH2, Jahre 2005 bis 2020, 14 % Systemverluste). Die Fläche ist reine Modulfläche ohne Randabstände. Verschattung und Ihre genaue Neigung sind nicht berücksichtigt. Alle Angaben ohne Gewähr.

Das Wichtigste in Kürze

Die Photovoltaik-Leistung pro m² liegt bei marktgängigen Siliziummodulen im Durchschnitt bei 227 Watt peak, weil ihr Wirkungsgrad laut Photovoltaics Report von Fraunhofer ISE vom Juli 2026 (Stand Ende 2024) im Mittel 22,7 Prozent beträgt. Ein Quadratmeter Modulfläche erzeugt damit in Deutschland je nach Standort rund 224 bis 254 kWh Strom pro Jahr.

  • Leistung pro m² = Wirkungsgrad × 1.000 W/m²: Serienmodule 189 bis 248 Wp/m² (Fraunhofer ISE, Juli 2026)
  • Fläche pro kWp: 4,4 m² Modulfläche bei 22,7 % Wirkungsgrad, 10 kWp brauchen rund 44 m²
  • Jahresertrag pro kWp bei Süd und 35°: 986 kWh in Hamburg, 1.078 kWh in Frankfurt, 1.117 kWh in München (eigene Rechnung mit PVGIS)
  • Pro m² und Tag im Jahresmittel 0,61 bis 0,69 kWh, im Dezember nur 0,17 bis 0,36 kWh
  • Ost-West-Belegung mit 15° liefert in Frankfurt rund 17 % weniger pro kWp als Süd mit 35°

Wie viel Watt pro m² hat ein Solarmodul?

Ein Solarmodul hat so viele Watt peak pro Quadratmeter, wie sein Wirkungsgrad mal 1.000 Watt pro Quadratmeter ergibt. Grund ist die Messnorm: Die Nennleistung gilt laut PVGIS-Handbuch bei 1.000 Watt Einstrahlung pro Quadratmeter und 25 Grad Zelltemperatur. Ein Modul mit 22,7 Prozent Wirkungsgrad leistet also 227 Watt peak pro Quadratmeter.

Diese Bedingungen heißen Standard-Testbedingungen, kurz STC. Sie machen Module vergleichbar, sind aber eine Normprüfbedingung und kein Dauerzustand auf dem Dach. Watt peak, abgekürzt Wp, beschreibt deshalb die Leistung unter Prüfbedingungen, nicht die tatsächliche Leistung zu jeder Stunde. Wie viel Kilowattpeak eine Anlage hat, ergibt sich aus der Summe der Modulleistungen.

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Modulwirkungsgrad und Leistung pro m² nach Fraunhofer ISE, Photovoltaics Report vom 14. Juli 2026 (Wp/m² eigene Rechnung: Wirkungsgrad × 1.000 W/m²)
ModultypWirkungsgradLeistung pro m²Einordnung
Silizium, effizienteste Serienmodule24,8 %248 Wphöchster Wert der Top-10-Hersteller (Fraunhofer ISE)
Silizium, gewichteter Durchschnitt22,7 %227 WpMittel der Siliziummodule, gewichtet nach Auslieferungen 2024
Silizium, schwächste Serienmodule18,9 %189 Wpniedrigster Wert der Top-10-Hersteller
Dünnschicht (CdTe)fast 20 %knapp 200 WpMarktanteil Dünnschicht 2 bis 3 %
Bestes Labormodul (Silizium)26,0 %260 WpRekord im Labor, nicht im Handel

Polykristalline Module spielen laut Fraunhofer ISE praktisch keine Rolle mehr am Markt. Den Markt bestimmen monokristalline Module mit TOPCon-Zellen, einer Bauart mit passivierten Kontakten. Zusammen mit Heterojunction-Zellen verdrängt sie laut Fraunhofer ISE den älteren PERC-Typ. Wie sich der Modulwirkungsgrad zusammensetzt, erklärt der eigene Beitrag. Dünnschichtmodule brauchen für dieselbe Leistung etwas mehr Fläche.

Wie viel kWh erzeugt Photovoltaik pro m² und Jahr?

Ein Quadratmeter Photovoltaik mit 22,7 Prozent Wirkungsgrad erzeugt bei Südausrichtung und 35 Grad Neigung laut eigener Rechnung mit PVGIS rund 224 kWh pro Jahr in Hamburg, 245 kWh in Frankfurt und 254 kWh in München. Der Wert gilt für reine Modulfläche und enthält bereits 14 Prozent Systemverluste.

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Einstrahlung und Ertrag nach Standort, eigene Rechnung mit PVGIS 5.2 (SARAH2, 2005 bis 2020, 14 % Systemverlust, Module mit 22,7 % Wirkungsgrad)
Standort, Süd 35°Einstrahlung auf ModulebeneErtrag pro kWp und JahrErtrag pro m² und JahrErtrag pro m² und Tag
Hamburg1.231 kWh/m²986 kWh224 kWh0,61 kWh
Frankfurt1.358 kWh/m²1.078 kWh245 kWh0,67 kWh
München1.406 kWh/m²1.117 kWh254 kWh0,69 kWh
Frankfurt, Ost-West 15°1.149 kWh/m²899 kWh204 kWh0,56 kWh

Zwischen Hamburg und München liegen rund 13 Prozent Ertrag pro kWp. Stärker als der Standort wirkt oft das eigene Dach: Ein Ost-West-Dach mit 15 Grad Neigung bringt in Frankfurt laut PVGIS rund 17 Prozent weniger als ein Süddach mit 35 Grad. Wie stark Ausrichtung und Neigungswinkel wirken, zeigen die beiden Beiträge mit eigenen Tabellen.

Für Ihren genauen Standort rechnen Sie am besten selbst nach. Der PV-Ertragsrechner nutzt dafür Ihre Postleitzahl, Ausrichtung und Neigung. Die Grundlage aller Werte ist die Globalstrahlung, also die gesamte Sonnenstrahlung, die am Boden ankommt.

Wie viel Strom erzeugt 1 m² Photovoltaik pro Tag und im Winter?

Ein Quadratmeter Photovoltaik mit 22,7 Prozent Wirkungsgrad erzeugt im Jahresmittel laut eigener Rechnung mit PVGIS 0,61 bis 0,69 kWh pro Tag. Im Juni ist es knapp 1 kWh täglich, im Dezember nur 0,17 kWh in Hamburg und 0,36 kWh in München, jeweils bei Südausrichtung mit 35 Grad Neigung.

Von April bis August liefert ein Quadratmeter jeden Monat rund 28 bis 30 kWh, von November bis Januar jeweils unter 10 kWh. Im Winter ist der Abstand zwischen Nord und Süd am größten: Im Dezember erzeugt derselbe Quadratmeter in München laut PVGIS mehr als doppelt so viel wie in Hamburg. Wer im Winter viel Strom braucht, etwa für eine Wärmepumpe, sollte mit diesen Monatswerten planen und nicht mit dem Jahresmittel.

Wie viel kWp passen auf einen Quadratmeter Dachfläche?

Auf einen Quadratmeter Modulfläche passen bei 22,7 Prozent Wirkungsgrad 0,227 kWp, umgekehrt braucht ein kWp 4,4 Quadratmeter. Die Dachfläche liegt höher als die Modulfläche, weil Randabstände, Dachfenster, Schornsteine und verschattete Bereiche frei bleiben. Wie viel davon übrig bleibt, hängt von Dachform und Windzone ab und legt der Fachbetrieb fest.

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Benötigte Modulfläche nach Anlagengröße und Wirkungsgrad (eigene Rechnung: kWp geteilt durch Wirkungsgrad × 1.000 W/m², ohne Randabstände)
Anlagengröße24,8 % Wirkungsgrad22,7 % Wirkungsgrad20 % Wirkungsgrad
1 kWp4,0 m²4,4 m²5,0 m²
2 kWp8,1 m²8,8 m²10,0 m²
3 kWp12,1 m²13,2 m²15,0 m²
4 kWp16,1 m²17,6 m²20,0 m²
5 kWp20,2 m²22,0 m²25,0 m²
6 kWp24,2 m²26,4 m²30,0 m²
8 kWp32,3 m²35,2 m²40,0 m²
10 kWp40,3 m²44,1 m²50,0 m²
12 kWp48,4 m²52,9 m²60,0 m²
15 kWp60,5 m²66,1 m²75,0 m²
20 kWp80,6 m²88,1 m²100,0 m²

Die Größe Ihrer Dachfläche ermitteln Sie mit dem Rechner Dachfläche berechnen, auch für Satteldächer mit 30 oder 45 Grad Neigung. Wie groß die Anlage für Ihren Verbrauch sein sollte, zeigt der Beitrag PV-Anlage Größe berechnen. Was ein Quadratmeter kostet, steht im Beitrag Solaranlage Kosten pro m².

Wie viel kWp pro m² auf dem Flachdach?

Auf einem Flachdach passen pro Quadratmeter Dachfläche weniger kWp als auf einem Schrägdach, wenn die Module nach Süden aufgeständert werden, weil die Reihen Abstand brauchen, damit sie sich nicht gegenseitig verschatten. Bei flacher Ost-West-Aufständerung stehen die Reihen dichter, dafür sinkt der Ertrag pro kWp in Frankfurt laut PVGIS um rund 17 Prozent.

Welche Variante mehr Strom pro Quadratmeter Dach bringt, hängt deshalb von der Dachgröße ab. Bei knapper Fläche spricht in der Regel mehr für die dichte Ost-West-Belegung, weil mehr Leistung aufs Dach passt. Bei großer Fläche liefert die Südausrichtung mehr Ertrag pro kWp. Hinzu kommt die Statik, denn Aufständerung und ihre Befestigung belasten das Dach zusätzlich. Mehr dazu in den Beiträgen zur Aufständerung und zur Photovoltaik auf dem Flachdach.

Wie viel Quadratmeter Solar für 5.000 kWh?

Für 5.000 kWh im Jahr brauchen Sie bei Südausrichtung und 22,7 Prozent Wirkungsgrad laut eigener Rechnung mit PVGIS rund 22,3 Quadratmeter Modulfläche in Hamburg, 20,4 in Frankfurt und 19,7 in München. Die Anlage deckt den Verbrauch damit nur bilanziell, denn im Winter erzeugt sie weniger, als Sie verbrauchen.

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Leistung und Modulfläche für einen Jahresertrag in Höhe des Verbrauchs, Süd 35°, 22,7 % Wirkungsgrad (eigene Rechnung mit PVGIS 5.2)
JahresverbrauchHamburgFrankfurtMünchen
2.000 kWh2,0 kWp / 8,9 m²1,9 kWp / 8,2 m²1,8 kWp / 7,9 m²
3.000 kWh3,0 kWp / 13,4 m²2,8 kWp / 12,3 m²2,7 kWp / 11,8 m²
4.000 kWh4,1 kWp / 17,9 m²3,7 kWp / 16,3 m²3,6 kWp / 15,8 m²
5.000 kWh5,1 kWp / 22,3 m²4,6 kWp / 20,4 m²4,5 kWp / 19,7 m²
6.000 kWh6,1 kWp / 26,8 m²5,6 kWp / 24,5 m²5,4 kWp / 23,7 m²
8.000 kWh8,1 kWp / 35,8 m²7,4 kWp / 32,7 m²7,2 kWp / 31,5 m²
10.000 kWh10,1 kWp / 44,7 m²9,3 kWp / 40,8 m²8,9 kWp / 39,4 m²

Wie viel des erzeugten Stroms Sie selbst nutzen, hängt von Ihrem Tagesablauf und einem Speicher ab. Mehr dazu im Beitrag zum Eigenverbrauch.

Was beeinflusst die Leistung pro m²?

Die Leistung pro Quadratmeter hängt vom Modulwirkungsgrad ab, der Ertrag pro Quadratmeter zusätzlich von Einstrahlung, Ausrichtung, Temperatur und Systemverlusten. Laut PVGIS-Berechnung kosten allein Temperatur und schwaches Licht an den drei Standorten 5,6 bis 6,4 Prozent des Jahresertrags. Kabel, Wechselrichter, Verschmutzung und Alterung setzt PVGIS standardmäßig mit 14 Prozent an.

  • Temperatur: Warme Module leisten weniger. Ohne Hinterlüftung werden Module laut PVGIS-Handbuch bei voller Sonne bis zu 15 Grad wärmer. Wie stark ein Modul reagiert, beschreibt sein Temperaturkoeffizient.
  • Ausrichtung und Neigung: Süd mit 35 Grad liefert pro kWp am meisten, Ost-West mit 15 Grad in Frankfurt rund 17 Prozent weniger.
  • Verschattung: Teilschatten auf einem Modul kann in der Regel auch die übrigen Module eines Strangs bremsen, wie stark, hängt von Verschaltung und Optimierern ab.
  • Alterung: Fraunhofer ISE setzt in seiner Energiebilanz eine mittlere Degradation von 0,7 Prozent pro Jahr an.
  • Systemverluste: Das Verhältnis von tatsächlichem zu theoretischem Ertrag heißt Performance Ratio. Fraunhofer ISE setzt in seiner Energiebilanz für neue Anlagen 80 Prozent an.

Wie hat sich die Photovoltaik-Leistung pro m² entwickelt?

Die Photovoltaik-Leistung pro m² ist in zehn Jahren um fast die Hälfte gestiegen. Laut Fraunhofer ISE wuchs der Wirkungsgrad kommerzieller monokristalliner Module von etwa 17 auf knapp 25 Prozent, also von rund 170 auf knapp 250 Watt peak pro Quadratmeter. Der gewichtete Durchschnitt aller Module stieg von 21,6 Prozent Ende 2023 auf 22,7 Prozent Ende 2024.

Im Labor geht es weiter: Das beste Siliziummodul erreicht laut Fraunhofer ISE 26,0 Prozent, die beste Siliziumzelle 28,1 Prozent. Tandemzellen aus Perowskit und Silizium kommen im Labor auf 35,2 Prozent. Laborrekorde für Zellen sind keine Serienwerte für Module. Den Stand der Technik beschreibt der Beitrag zu Perowskit-Solarzellen.

Häufige Fragen zur Photovoltaik-Leistung pro m²

Wie viel kWp passen auf einen Quadratmeter?

Auf einen Quadratmeter Modulfläche passen bei einem Wirkungsgrad von 22,7 Prozent rechnerisch 0,227 kWp, also 227 Watt peak. Den Wirkungsgrad von 22,7 Prozent nennt Fraunhofer ISE im Photovoltaics Report vom Juli 2026 als gewichteten Durchschnitt marktgängiger Siliziummodule. Effiziente Module mit 24,8 Prozent kommen auf 0,248 kWp pro Quadratmeter.

Wie viel kWh erzeugt ein Quadratmeter Photovoltaik pro Jahr?

Ein Quadratmeter Modulfläche mit 22,7 Prozent Wirkungsgrad erzeugt bei Südausrichtung und 35 Grad Neigung laut eigener Rechnung mit PVGIS rund 224 kWh pro Jahr in Hamburg, 245 kWh in Frankfurt und 254 kWh in München. Bei Ost-West-Belegung mit 15 Grad Neigung sind es in Frankfurt rund 204 kWh.

Wie viel Strom erzeugt 1 m² Photovoltaik pro Tag?

Im Jahresmittel erzeugt ein Quadratmeter Modulfläche mit 22,7 Prozent Wirkungsgrad laut eigener Rechnung mit PVGIS rund 0,61 kWh pro Tag in Hamburg und 0,69 kWh in München. Im Juni sind es knapp 1 kWh pro Tag, im Dezember nur 0,17 bis 0,36 kWh, jeweils bei Südausrichtung mit 35 Grad Neigung.

Wie viel leistet Photovoltaik pro m² im Winter?

Im Dezember erzeugt ein Quadratmeter Modulfläche mit 22,7 Prozent Wirkungsgrad laut eigener Rechnung mit PVGIS rund 5,2 kWh in Hamburg, 6,9 kWh in Frankfurt und 11,1 kWh in München. In Hamburg ist das weniger als ein Fünftel des Juli-Ertrags, in München gut ein Drittel, weil der Unterschied zwischen Nord und Süd im Winter am größten ist.

Wie viele Quadratmeter brauche ich für 10 kWp?

Für 10 kWp brauchen Sie bei einem Modulwirkungsgrad von 22,7 Prozent rund 44,1 Quadratmeter reine Modulfläche, bei 20 Prozent sind es 50 Quadratmeter. Die nötige Dachfläche liegt höher, weil Randabstände, Fenster, Schornsteine und verschattete Bereiche frei bleiben. Den genauen Belegungsplan erstellt der Fachbetrieb nach Ihren Dachmaßen.

Wie viel Quadratmeter Solar brauche ich für 5.000 kWh?

Für 5.000 kWh im Jahr brauchen Sie laut eigener Rechnung mit PVGIS bei Südausrichtung und 22,7 Prozent Wirkungsgrad rund 22,3 Quadratmeter Modulfläche in Hamburg, 20,4 in Frankfurt und 19,7 in München. Das entspricht 4,5 bis 5,1 kWp und deckt den Verbrauch nur bilanziell über das Jahr.

Was bringen 100 m² Photovoltaik?

100 Quadratmeter Modulfläche mit 22,7 Prozent Wirkungsgrad ergeben 22,7 kWp. Bei Südausrichtung mit 35 Grad Neigung erzeugt diese Fläche laut eigener Rechnung mit PVGIS rund 22.372 kWh pro Jahr in Hamburg, 24.482 kWh in Frankfurt und 25.365 kWh in München. Auf dem Dach braucht diese Modulfläche zusätzlich Randabstände.

Wie groß ist ein Solarmodul?

Die Modulfläche ergibt sich aus Leistung geteilt durch Wirkungsgrad mal 1.000 Watt pro Quadratmeter. Ein Modul mit 440 Watt peak und 22,7 Prozent Wirkungsgrad hat damit rechnerisch rund 1,94 Quadratmeter. Laut Fraunhofer ISE gibt es heute Module mit bis zu 750 Watt, die entsprechend größer sind. Das genaue Maß steht im Datenblatt.

Wie viel kWp passen auf ein Flachdach?

Auf einem Flachdach passen pro Quadratmeter Dachfläche weniger kWp als auf einem Schrägdach, wenn die Module nach Süden aufgeständert werden, denn zwischen den Reihen braucht es Abstand gegen Verschattung. Bei flacher Ost-West-Aufständerung stehen die Reihen dichter. Dafür sinkt der Ertrag pro kWp, in Frankfurt laut PVGIS um rund 17 Prozent gegenüber Süd mit 35 Grad.

Wie hat sich die Leistung von Solarmodulen pro m² entwickelt?

Laut Fraunhofer ISE stieg der Wirkungsgrad kommerzieller monokristalliner Siliziummodule in den vergangenen zehn Jahren von etwa 17 auf knapp 25 Prozent. Pro Quadratmeter entspricht das einem Anstieg von rund 170 auf knapp 250 Watt peak. Der gewichtete Durchschnitt lag Ende 2024 bei 22,7 Prozent, ein Jahr zuvor bei 21,6 Prozent.

Fazit

Die Photovoltaik-Leistung pro m² ergibt sich direkt aus dem Wirkungsgrad: Ein Durchschnittsmodul mit 22,7 Prozent leistet 227 Watt peak pro Quadratmeter, die besten Serienmodule kommen auf 248. Für 10 kWp reichen damit rund 44 Quadratmeter Modulfläche.

Wie viel Strom ein Quadratmeter liefert, entscheiden Standort und Dach. Zwischen Hamburg und München liegen rund 13 Prozent, zwischen Süd- und Ost-West-Dach rund 17 Prozent. Mit dem Rechner oben sehen Sie, was Ihre Fläche bringt, für die genaue Planung zählt der Belegungsplan des Fachbetriebs.

Quellen und Methodik

Die Wirkungsgrade, Rekordwerte, die Degradation und die Performance Ratio stammen aus dem Photovoltaics Report von Fraunhofer ISE vom 14. Juli 2026. Die Definition der Standard-Testbedingungen, die Leistungsformel und die Systemverluste stammen aus dem Handbuch des PVGIS der Gemeinsamen Forschungsstelle der EU-Kommission. Alle Erträge pro kWp, pro Quadratmeter, pro Tag und pro Monat sind eigene Rechnungen mit PVGIS 5.2. Alle Quellen wurden am 16. Oktober 2026 abgerufen.

  1. Fraunhofer ISE: Photovoltaics Report, Stand 14. Juli 2026 - Modulwirkungsgrade, Rekorde, Marktanteile und Annahmen zu Degradation und Performance Ratio
  2. EU-Kommission, JRC: PVGIS 5 Benutzerhandbuch - Standard-Testbedingungen, Leistung aus Fläche und Wirkungsgrad, Systemverluste, Modultemperatur
  3. EU-Kommission, JRC: PVGIS Rechenwerkzeug - Ertragsberechnung für Hamburg, Frankfurt und München mit Datenbasis SARAH2

Hinweis: Die Erträge sind langjährige Mittelwerte aus PVGIS für drei Beispielstandorte. Einzelne Jahre, Ihr genauer Standort, Verschattung und die Modulwahl können deutlich abweichen. Für die Planung zählt der Belegungs- und Ertragsplan eines Fachbetriebs. Alle Angaben ohne Gewähr.

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